Test: Meinl Gravity Bell und Percussion Block Low Black

Zwei neue Percussion-Instrumente für Drumsets und Percussion-Setups hat Meinl für 2026 vorgestellt. Die Gravity Bell fungiert als eine Art Kombination aus Snaredämpfer und Cowbell, der Percussion Block Low Black ist die schwarze Ausführung des bekannten MPE4R Modells. Die größere Aufmerksamkeit dürfte also auf der Gravity Bell liegen, denn sie ist nicht nur für Meinl ein neues Produkt, das Teil verkörpert auf neuartige Weise verschiedene beliebte Funktionen in einem einzigen Add-On. Welche das sind und wie die beiden kompakten Instrumente klingen, erfahrt ihr auf den folgenden Zeilen.  

Test: Meinl Gravity Bell und Percussion Block Low Black
Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • inspirierendes Konzept der Gravity Bell
  • guter, satter Klang beim Percussion Block
  • saubere Verarbeitung
Contra
  • nicht besonders günstig
  • je nach Setup und Spielweise verrutscht die Gravity Bell auf dem Fell
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Test: Meinl Gravity Bell und Percussion Block Low Black
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Meinl Gravity Bell und MPE4BK Percussion Block Low Black – Das Wichtigste in Kürze

  • Wie wird die Gravity Bell gespielt? Die Gravity Bell wird einfach auf die Snaredrum oder ein Floortom gelegt, Halter sind nicht nötig.
  • Klingt die Gravity Bell wie eine Kuhglocke? Ja, je nach Spielweise lassen sich mindestens zwei unterschiedliche Sounds erzielen.
  • Warum ist die Gravity Bell so schwer? Das hohe Gewicht senkt die Grundfrequenz des Schlagfells und erzeugt einen komprimierten Snaresound.
  • Wie unterscheidet sich der MPE4BK Percussion Block von der roten Low-Version? Nur in der Farbe, manche Spieler haben sich ein unauffälligeres Aussehen gewünscht.

Die Meinl Gravity Bell ist eine Kombination aus Snaredämpfer und Kuhglocke

Der Versandkarton ist klein und schwer. Das liegt weniger am Percussion Block, sondern an der Gravity Bell. Dabei handelt es sich um eine Art schwarze Stahlbox mit einer offenen Seite. 13 Zentimeter ist das Teil lang, dabei zeigt die Waage satte 1,25 Kilogramm Gewicht an. Der Grund ist der extrem dicke Boden, welcher der Bell eine satte Fellauflage ohne weitere Halter bescheren soll. Hinzu kommt eine Gummilage, welche den Kontakt zum Fell herstellt. Im Einsatz auf der Snare macht die Bell wirklich Spaß. Durch die Nähe zur Trommel ergeben sich extrem kurze Wege, was wiederum ganz neue Figuren zwischen Snaredrum und Cowbell ermöglicht.

Der Snaresound selbst wird natürlich sehr trocken, sinkt aber auch im Pitch. Dreht man die Gravity Bell um, wird ein metallischer Eigenton zum Snaresound hinzu addiert, der mir als Soundbastler gut gefällt. Ähnlich verhält es sich auf Floortoms. Hier ergibt sich also eine ganze Reihe an neuen Inspirationen. Nachteil: Bei intensiver Spielweise und/oder stark gewinkelten Trommeln verrutscht die Bell. 

Test: Meinl Gravity Bell und Percussion Block Low Black
Fotostrecke: 6 Bilder Eckige Cowbell? Snaredämpfer? Beides!

Satter Sound und praktische Montage beim Percussion Block Low Black 

Wie bereits erwähnt, hält der MPE4BK Percussion Block Low keine technischen oder klanglichen Neuerungen bereit, er ist vielmehr die optisch unauffällige Alternative zum roten MPE4R. Hier wie dort kommt strapazierfähiger PE-Kunststoff zum Einsatz, die Halterung lässt sich sowohl mittig als auch auf beiden Seiten befestigen, was zu mehr Flexibilität bei der Platzierung führt. In Sachen Sound geht es satt, ausgewogen und ausreichend laut zu, gleichzeitig ist die Low-Version größer und tiefer gepitcht als die High- und Medium-Varianten aus Meinls Percussion-Block-Sortiment. 

Audio Samples
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Gravity Bell, auf der Snare Gravity Bell, auf dem Floortom Percussion Block Low Black

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Mehr Informationen

Alternativen zur Meinl Gravity Bell und dem MPE4BK Percussion Block

Wenn du den Klang von Jam Blocks magst, gibt es einige Alternativen zur MPE4. Dazu zählen die LP Jam Blocks und Blast Blocks in verschiedenen Tonalitäten ebenso wie die Meinl Blocks MPE5 oder MPE3. Auch Pearl bietet Plastikblocks an, zum Beispiel den Anarchy Jam Block. Zur Gravity Bell gibt es aktuell kaum vergleichbare Alternativen. Du kannst dir ähnliche Effekte aber selbst zusammenstellen. Zum Beispiel mit einer kleinen Cowbell, die du mit einem Drumgee Halteband an der Trommel befestigst. Noch viele weitere Ideen zum „Pimpen” deines Drumsets mit Percussion Add-Ons findest du übrigens hier.  

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Fazit

Sowohl die Meinl Gravity Bell als auch die schwarze Version des Percussion Block Low präsentieren sich im Test als kompakte, gut verarbeitete Drumset- oder Percussion-Add-Ons. Die Gravity Bell verbindet einen schweren Felldämpfer mit einer Cowbell und bietet damit einige interessante Spieloptionen. Dadurch, dass der Snaresound und der Cowbell-Klang geografisch so nahe beieinander liegen, sind schnelle Wechsel einfach umzusetzen. Trotz der schweren Bauweise kann das Instrument jedoch verrutschen. Beim MPE4BK Percussion Block handelt es sich um einen Kunststoffblock mit tiefem Pitch, guter Präsenz und flexiblen Positionierungsmöglichkeiten. Preislich sind beide Produkte am oberen Ende angesiedelt, trotzdem lohnt sich der persönliche Check.  

Klein, schwarz, kompakt: Die beiden neuen Meinl Percussion Instrumente lassen sich vielseitig einsetzen.
Klein, schwarz, kompakt: Die beiden neuen Meinl Percussion Instrumente lassen sich vielseitig einsetzen.
  • Hersteller: Meinl
  • Typenbezeichnung: Gravity Bell, Percussion Block Low Black MPE4BK
  • Herstellungsland: Thailand
  • Preise (Verkaufspreise):
  • Gravity Bell: 78,00 Euro
  • Percussion Block MPE4BK: 54,00 Euro

Herstellerseite: https://meinlpercussion.com

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