Die Ibanez S6670SK präsentiert sich als neues Mitglied der S-Prestige Serie, ausgestattet mit einer HSH-Pickup-Bestückung und einem Locking-Tremolosystem. Präzision, Performance und Bespielbarkeit stehen laut Hersteller in dieser Modellreihe im Fokus. Ob sich all diese Eigenschaften in der Ibanez S6670SK wiederfinden und wer mit dieser Gitarre besonders viel Spaß haben könnte, wird dieser Test herausfinden.

- tadellose Verarbeitung
- edle Optik
- werkseitige Einstellung von Hals und Saitenlage
- stimmstabiles Tremolosystem
- ausgezeichnete Bespielbarkeit
- vielfältige Sounds durch variable Pickup-Konfiguration
- keins
Welche Highlights hat die Ibanez S6670SK zu bieten?
Die Ibanez S6670SK ist ein hochwertiges und mit seinem edlen High Gloss Sunset Burst Finish auch äußerst attraktives Instrument. Alternativ ist das Modell auch in Dark Ultra Marine Blue (DUB) erhältlich. Verarbeitung und werkseitige Einstellung zeigen sich ebenfalls absolut hochwertig. Tatsächlich werden alle Erwartungen an die typischen Hand- und Einstellarbeiten, die man bei einem Instrument in der 2000er-Klasse voraussetzt, vorbildlich erfüllt. Außerdem setzt sich die Gitarre mit dem Humbucker am Hals und ihrer HSH-Pickup-Bestückung von den üblichen Superstrats mit SSH-Bestückung ab.
Was sind die typischen Eigenschaften der Ibanez S6670SK?
Wie bereits erwähnt, hat die Gitarre mit ihren beiden Humbuckern einen etwas kraftvolleren Output. Und wer auf Hals-Humbucker steht, aber zwischendurch gerne auch mal ein paar dünnere Strat-Zwischenpositionen hören möchte, wird bei der Ibanez S6670SK fündig. Der mittlere Single-Coil macht’s möglich. Zusätzliche Schaltoptionen oder Split-Möglichkeiten gibt es keine, aber der Fünfwegschalter bietet eine sehr variable Bandbreite:

- Pos. 1: Steg-PU (Humbucker)
- Pos. 2: Steg-PU (eine Spule) & mittlerer PU
- Pos. 3: mittlerer PU
- Pos. 4: Hals-PU (eine Spule) & mittlerer PU
- Pos. 5: Hals-PU (Humbucker)
Eine weitere typische Eigenschaft ist die Korpuskonstruktion der Ibanez S6670SK. Die Gitarre kommt im abgewandelten S-Style mit zwei versetzten Cutaways, aber mit einem insgesamt dünneren Korpus als bei vielen anderen Gitarren dieser Machart. Dazu passend der Hals, der sich mit seinen 24 Jumbo-Bünden ebenfalls etwas schlanker und flacher präsentiert, ideal für komfortable High-Speed-Licks und -Riffs. Und das stimmstabile Lo-Pro-Edge-Tremolosystem, das im Kern auf dem klassischen Floyd-Rose-Prinzip basiert, sorgt vom leichten Vibrato bis zu extremen Einsätzen wie Dive-Bombs dafür, dass die Stimmung nicht aus dem Leim geht.
Entspricht das Angebot dem Preis?
Das Instrument spielt mit einem Verkaufspreis von knapp über 2000 Euro (August 2026) zwar in einer höheren Preisregion, aber Fertigungsqualität, Performance, Werkseinstellung und Zubehör wie der solide Hartschalenkoffer (inkl. Multitool) spiegeln den Wert klar wider.

