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Stagedesign und Bühnen-Outfit für kleines Budget

Nackte Clubbühnenräume zu spielen und alleine durch die Wucht der Musik zu überzeugen ist ziemlich rock’n’roll. Das zu können sollte immer die Basis eurer Band-Performance sein. Aber Musik live zu hören bedeutet auch immer Musik zu sehen. Und diesen visuellen Aspekt könnt ihr durch eine passende Bühnendeko, durch Projektionen, gut gesetztes Licht und coole Outfits verstärken.

(Bild: © H.Holzmann, Inszenierung: Bella Figura)
(Bild: © H.Holzmann, Inszenierung: Bella Figura)


Es gibt viele, tolle Stagedesigns von großen Bands mit großen Budgets für große Bühnen. Aber was ist möglich, wenn die eigene Band noch im DIY Stadium steckt und eine Tour mit einem normalen 9-Sitzer Bus + maximal einem Hänger absolviert werden will?
Einiges. Unsere neue bonedo Serie ‘Stagedesign und Outfit’ wird in loser Folge andere Bands analysieren und die Grundideen ihrer Bühnengestaltung so weit herunterbrechen, dass auch ihr sie verwenden könnt.
Wir stellen euch Stagedesigner und -designerinnen vor und sprechen mit ihnen über ihre Arbeitsweise. Betrachten, was alles mit Projektionen machbar ist und checken einfache Lichtkonzepte aus. Natürlich sollen auch Anregungen für ein gutes Bühnenoutfit nicht zu kurz kommen.
Um in das Thema Stagedesign einzusteigen, habe ich mich mit der Theaterbühnenbildnerin Lani Tran-Duc aus Hamburg getroffen und sie zu ihrer grundsätzlichen Arbeitsweise, ihren Lieblingsbühnenbildern und natürlich Stagedesign für Bands befragt.

Lani, wie gehst du vor, wenn eine Band auf dich zukommt und um die Bühnen-Visualisierung ihrer Musik bittet?
Neulich habe ich in Luzern ein klassisches Konzert inszeniert. Da gab es ein übergeordnetes Thema was ungefähr so ging: Wir Menschen machen unsere Welt kaputt. Durch alle unsere Taten zerstören wir unseren Planeten. Die Wut darüber wurde in der Stückauswahl zum Ausdruck gebracht. Und dazu habe ich mir dann eine Art apokalyptische Weltvision ausgedacht. Ich wollte nicht, dass die Bühne so wie immer ist, wie das bei klassischen Konzerten der Fall ist. Eine schöne Aufstellung, schönes Licht, und dann wird ein Stück nach dem anderen gespielt, Musiker kommen und gehen. Ich habe die Bühne mit Stahl-Strukturen und einem hohen Turm vollgeknallt, um diese Ordnung zu zerstören. Von einer Band kannst du natürlich keine Umbauten verlangen, weswegen das Bühnenbild eher atmosphärisch oder vielleicht auch zeichenhaft angelegt wird.
Für SchauspielerInnen will ich zum Beispiel, dass es etwas mit dem Körper macht. Bei einem Spieler würde ich immer davon ausgehen, dass ich einen Raum schaffe, wo er sich dran abarbeitet. Das würde ich bei einem Musiker weniger machen, weil er einfach sein Instrument hat.

Du hast bei einer kleineren Band in den Clubs oft einfach nicht den Platz und die Bühnentiefe, dass du so arbeiten kannst.
Genau. Deswegen würde ich da eher, wie gesagt, installativ arbeiten. Ich würde mir zunächst intensiv die Musik anhören, die Band so oft es geht angucken, genau schauen, wie deren Auftritte sind und was deren Stil ist – und dann würde ich versuchen etwas zu kreieren, was zu ihrer Musik und ihrem Image passt. Ich glaube der Vorgang ist ein anderer, als für Theater, Tanz oder Oper Räume zu entwickeln.
Für jedes Genre gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Für Tänzer muss ich zum Beispiel schauen, welche Art von Boden ich ihnen gebe, damit sie noch tanzen können. Bei der Entwicklung eines Stagedesigns für Bands ist man künstlerisch vielleicht am Freiesten. Freier insofern, als man wirklich machen kann, worauf man Lust hat und was installativ passt. Aus den mangelnden Platzgründen würde ich für Bands auch viel mit Licht arbeiten, um so mit Licht einen Raum zu bilden. Das erscheint mir logisch, weil in Clubs viel Licht hängt. Und damit kann man ganz tolle Sachen machen. Dann braucht es räumlich auch nicht mehr so viele Aufbauten.

Ich muss noch mal nachfragen. “Installativ” meinst du im Sinne von “dekorativ”?
Genau. Nur das ich dieses Wort gar nicht mag. Ich meine etwas, das unabhängig von den Körpern auf der Bühne funktioniert. Etwas, das man nicht benutzen muss, aber trotzdem wirkt.

Eine junge Band steht vor dir und ist ganz heiß darauf selbst etwas zu machen. Was sind die größten Fehler, die es zu vermeiden gilt, wenn man keine Ahnung hat? Welche sind deine Tipps?
Ich mag es eher minimalistisch. Deswegen würde ich ‘Wenig’ vor ‘Überladenheit’ vorziehen. Und vor ‘zu plakativ’. Das meine ich im Sinne von ‘ganz eindeutig’. Blödes Beispiel: Die Platte heißt “Sugar Baby” und ich hänge nur Lollies auf der Bühne auf. Du weißt, was ich meine. Wobei in manchen Ausnahmefällen vielleicht genau das Überplakative passt. Aber es ist schwierig, das richtige Maß an Eindeutigkeit zu finden. Ich finde es schön, wenn es Leerstellen gibt. Damit meine ich, dass das Bühnenbild noch andere Assoziationen zulässt. Das finde ich spannend. Das brauche ich. Sonst finde ich es langweilig. Dann ist es Schaufensterwerbung.

Bei jungen Bands ist das Budget oft sehr beschränkt. Wie arbeitest du damit? Ist das ein Hindernis für dich?
Nee, überhaupt nicht. Meine Lieblingsbühnen, ehrlich gesagt, habe ich mit dem geringsten Budget gemacht. Erstaunlicherweise.

(Bild: © Philipp Artus, Besuch)
(Bild: © Philipp Artus, Besuch)

Gib mal ein Beispiel!
Bei einer Performance hatte ich 1000 €. Das ist für eine Band viel, das ist mir klar, aber für Theater ist das lächerlich. Da habe ich dann mit einfachen Draht-Kleiderbügeln gearbeitet und ein riesiges Gebilde gebaut, und ich hatte Nebel. Das war’s. Und dann habe ich mit Licht ganz viel gemacht.
Und bei dem Bällebad Bühnenbild, auf das du mich angesprochen hast, da hatte ich auch nur 1000 €.

Ah, dieses Stück, das ganz ernst war und bei dem du mit den Bällen einen Gegenakzent setzen wolltest?!
Genau, ich habe ganz lange nach Bällen gesucht die nicht rot, blau, grün und gelb sind und dann welche gefunden, die durchsichtig sind und Bubblegumfarben haben – Hellrosa, Hellblau und so weiter.

Sie lagen in einem rechteckigen Bällebad mit Plexiglaswänden, das irgendwann umgekippt ist, und die Bälle flossen über die Bühne.
Genau.
Das ist etwas, das zum Beispiel für eine Band gut übersetzbar ist. Bälle sind nicht groß, sie sind gut einzusammeln und gut zu transportieren.
Total.

Es ist schnell aufgebaut und hat eine immense Wirkung.
Und für das Bühnenbild habe ich einen Preis gewonnen: den Rolf-Mares-Preis! Obwohl es eine Low-Budget-Produktion war. Und dann hatte ich noch ein Lieblingsbühnenbild für eine Oper. Die Entführung aus dem Serail. Ich habe 500 Pfauenfedern einfach an Fäden aufgehängt. Ich hatte vielleicht nicht viel Budget, dafür hatte ich aber die Kapazität, Zeit zu investieren. Weil das natürlich dauert. Ich habe jede einzelne Pfauenfeder zwei, drei Tage lang genau platziert. Ich habe meine Arbeitskraft dafür gegeben.

Zeit haben Musikerinnen und Musiker ja auch. Es ist eher das Geld, was fehlt.
Genau. Deswegen empfinde ich wenig Geld als überhaupt kein Hindernis. Ich finde sogar, da liegt ‘ne Chance drin.

Und was war das Strohhalmbild, von dem du mir mal erzählt hast?
Ah, das Strohhalmbild. Das war für die gleiche Performerin wie die Kleiderbügel-Installation. Der Abend ging um Vögel und sie hat mir erzählt, dass immer mehr Vögel ihre Nester aus Zivilisationsmüll bauen, weil sie oft nichts anderes finden. Und dann habe ich aus Strohhalmen ein riesiges Vogelnest gebaut. Und als Pendant hatte ich die ganze Bühne mit Rindenmulch ausgeschüttet, was das Olfaktorische des Raums beeinflusst, also den Geruch in den Raum gebracht hat. Das zieht dich noch auf einer anderen Ebene in einen Raum rein als nur Visuelles. Das weiß man ja auch von Soundscapes. Alles, was noch auf einer anderen Sinnesebene wirkt, mag ich.

(Bild: @ Philipp Artus, Entführung aus dem Serail)
(Bild: @ Philipp Artus, Entführung aus dem Serail)

Wie stehst du zu Visuals? Projektionen auf der Bühne? Dadurch, dass sich die ganze Technik immer weiter entwickelt und auch Beamer immer günstiger werden, werden sie auch im weniger budgetierten Bereich eingesetzt.
Das stimmt. Das halte ich für eine große Chance, gerade für Bands. Das einzige Problem, das ich damit habe, ist, wenn es random wirkt; dass es so wie ein Desktop-Hintergrund ist. So ‘ne billige Grafik. Das finde ich irgendwie schwierig. Video ist eine große Chance. Es ist mit wenig Budget zu haben und du schaffst ganz schnell andere Welten. Sobald du Projektionen nicht nur auf eine Opera hinten knallst, sondern, wenn sie auf Objekte treffen, machen ganz viel. Aber da braucht man halt einen guten Partner.

Eine Make-up-Künstlerin hat mal zu mir gesagt, dass du Make-up wie ein Kleidungsstück tragen musst und lieber weniger als zu viel machen solltest, da du dazu stehen musst. Kann dieser Grundsatz auf die Bühnengestaltung übertragen werden? Oder ist das anders?
Ich würde sagen, das ist etwas anderes, weil es außerhalb des Körpers liegt. Das ist viel getrennter. Ich finde, da soll man machen, worauf man Lust hat. Wenn man Bock hat, nur mit Glitzer zu arbeiten, dann soll man halt reinhauen mit der Glitzerkiste. Ich finde es dann eher konsequent, auch mal drüber zu gehen, zu wagen und zu riskieren. Ich würde da nicht vorsichtig sein.

Ok, also sich eher eine Idee überlegen, die ausführen, und dann gucken, wie es kommt.
Genau. Und wenn man dann merkt, oh das hat nicht gepasst, weil es mich hindert, dann wieder weg damit. Ich war neulich auf einem Hiphop-Konzert im Übel & Gefährlich in Hamburg bei Retrogott & Hulk Hodn und da habe ich mich gefragt, ob es zu denen passen würde ein Bühnenbild zu haben. Also bei Hiphop hätte ich jetzt eher gesagt: Nö!

Und was ist mit Deichkind? Aber die gehen ja schon richtig in den Theaterbereich rein, lassen sich Sachen bauen.
Voll. Und Deichkind spielt auf Riesenbühnen. Und macht halt ‘ne richtig fette Show. Die haben ja auch so Wahnsinnskostüme.

Vielleicht kann es bei Hiphop auch einfach gutes Licht sein.
Richtig. Und das war zum Beispiel misslungen an diesem Abend. Das Licht war nicht gut. Und es ist ganz oft nicht gut. Ich glaube, damit müsste man mehr spielen. Nicht nur die Regenbogenfarben durchgehen – mal hier, mal da -, sondern bei den verschiedenen Songs mit verschiedenen Stimmungen arbeiten. Je nach Song versuchen, verschiedene Welten zu erzählen.

Ich habe den Hiphop-Künstler Farhot gesehen, der wollte selber gar nicht so in Erscheinung treten. Er hat ganz vorne eine dünne Gaze gespannt und mit Projektionen hinter und vor der Gaze gearbeitet. Je nachdem, wie dann das Licht fiel, war er entweder in einem tiefen Raum oder zweidimensional von vorne verdeckt. Die haben mit der wechselnden Raumtiefe gespielt.
Das ist interessant. Auch, dass es daraus resultiert, dass er nicht so weit vorne stehen möchte. Das ist cool.

Genau. Und er hat Projektionen genommen, die in seinem Video laufen.
Super! Ja genau, ich glaube, man kann nicht den Anspruch haben, in den Räumen in der kurzen Zeit da ein Wahnsinnsding aufzubauen. Die müssen ja auch damit touren. Aber zwei Gazen und den anderen Umgang mit Licht und Projektionen machen ja auch schon ganz viel.
Neulich haben wir doch über das Thema Backdrop geredet. Es ist teuer, so etwas drucken zu lassen. Man kann es ja auch projizieren oder sich einmal einen flexiblen Backdrop überlegen und den dann überall mit hinnehmen, der dann ganz besonders ist. Der Lamettavorhang oder der Fadenvorhang, auf den man dann projiziert.
Aber ganz ohne Geld wird es nie gehen, weil man einfach ins Material investieren muss. Es muss modular sein und gut zu verpacken. Da muss man sich genau überlegen, wie man das macht.

Die österreichische Band Bilderbuch hat ein Bühnenbild aus 1000 weißen Turnschuhen. Ich habe gehört, sie haben einen Mechanismus, dass sich diese Turnschuhe, die am Anfang alle nebeneinander sind, bewegen können.
Das ist ja krass.
Das ist natürlich die Hightech Variante, aber alleine der Grundgedanke eines Gitters mit Turnschuhen dran wirkt ja schon, selbst wenn sie sich nicht bewegen können.
Genau das meine ich.
Du kannst rumfragen, wer alte Turnschuhe hat, wir suchen blaue Turnschuhe und du machst das dann.
Ich frage mich immer, ob Bands sich das wünschen, dass der Raum, der sie umgibt, ein Statement ist?

Bestimmt.
Schon, oder? Dazu muss man sich ganz schön auseinandersetzen mit der Band. Hinsetzen und darüber sprechen: Was ist das Thema – zum Beispiel der neuen Platte? Da würde ich wahrscheinlich ähnlich vorgehen, wie bei einem Text im Sprechtheater. Ich würde mir die Lyrics ganz oft durchlesen und Schlagwörter unterstreichen, die mir auffallen. Die anderen Leuten vielleicht gar nicht auffallen, aber ich denke: Ach, das wäre doch ein interessanter Punkt.
Bei “Bella Figura” haben wir die Bühne zu einem bestimmten Punkt mit Schaum geflutet. Es war das Wort “entglitten”, was mein Aufhänger war. Dass die Darsteller plötzlich die Kontenance verlieren. Von da kam ich auf Gleiten. Und von da auf Schaum. Wenn sie plötzlich den Boden unter den Füßen verlieren und nichts mehr unter Kontrolle haben. Da ging es mir um den Kontrollverlust als Bild. Das mochte der Regisseur total gerne. Und das Interessante daran war, dass es ja meine Interpretation von dem Stück war.

Noch mal zurück. Ich denke, dass es für Bands ein Statement ist, weil es die Musik noch mal außerhalb der eigenen Person und des eigenen Outfits visualisiert – und damit auch verstärkt.
Denke ich auch. Dann wäre da noch die Frage nach dem Bühnenoutfit, weil ihr ja oft kostümiert seid auf der Bühne.

Ja, weil Popmusik im weitesten Sinne immer auch ein Zusammenspiel von Mode, Sound und Zeitgeist ist.
Und das ist nicht irrelevant für den Raum, in dem ihr dann steht. Das muss ja passen. Oder muss eine krasse Reibung haben. Es muss sich auf jeden Fall verhalten.
Stimmt. Ein falsches Outfit kann ein Bühnenbild auch wieder kaputt machen.
Richtig. Bühne und Kostüm, oder Stagedesign und Outfit, hängen sehr eng zusammen!
Das ist ein schönes Schlusswort. Vielen Dank, Lani

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(Bild: © H.Holzmann, Inszenierung: Bella Figura)

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von Catharina Boutari

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Timm Bourry sagt:

#1 - 24.11.2017 um 18:09 Uhr

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Interessanter Artikel.
Aber gerade der Teil nur mit Licht zu Arbeiten ist im Underground Bereich nicht Leicht. Die Wenigsten Clubs haben wirklich gute Licht Anlagen und noch weniger haben Lusst Ihr Bühnenlicht nach den Wünschen der Musiker auszurichten. Zumal oft das Licht meist nebenher vom Tonmann gestiert wird. Da ist mehr als mal Hell und Dunkel und Bissle Nebel nicht drin.

    Profilbild von Catharina.Bonedo

    Catharina.Bonedo sagt:

    #1.1 - 08.12.2017 um 14:55 Uhr

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    Das stimmt völlig. Ich denke das es trotzdem Möglichkeiten gibt mit diesen beschränkten Mitteln für sich zu arbeiten. Viele Bands machen sich einfach gar keine Gedanken darum. Es hilft natürlich auch, realistische Lichtwünsche vorher mit dem Club zu kommunizieren. Dabei sollte klarer weise mitgedacht werden, ob Licht und Sound von einer Person kommt.
    Ich werde in Zukunft mal ein paar einfach umsetzbare Beispiele in einem Artikel zeigen. Allein die Auswahl der Farben hilft oft schon. Oder ein Bewusstsein, wo und wie viel Licht für einen Song sein soll.

    Antwort auf #1 von Timm Bourry

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    Profilbild von Henry

    Henry sagt:

    #1.2 - 05.01.2018 um 19:49 Uhr

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    Licht ist nun wirklich sehr einfach. Niemand muss die Standardbeleuchtung irgendeines Clubs vom FOH-Mann standardmäßig abdudeln lassen. Ein paar ganz einfache Ideen:
    1. Eine Reihe weißer Strahler, die die Band nur von hinten/unten anstrahlt. Alternativ auch nur von vorn/unten.
    2. Eine Reihe senkrecht aufgestellter Neonröhren - entweder nur in weiß oder in verschiedenen Farben. Gibt es relativ günstig in Baumärkten etc. und die Stative kann man sich relativ einfach selbst bauen (es sein denn, alle in der Band haben zwei linke Hände).
    3. Dem FOH-/Licht-Mann/Frau ein Setlist geben und dazu schreiben, welcher Song welche Farben haben soll - und dann nur diese Farben in den Songs benutzen.
    4. Einige billige Stehlampen bei Ikea kaufen und strategisch zwischen/bei den Musiker aufstellen als einziges Licht. Kann man auch an-/ausschalten per Fernsteuerung durch den FOH-/Licht-Mann/Frau.
    5. Laing aus Berlin haben Schreibtischlampen an ihre Mikroständer geklemmt, die sie selbst ein-/ausschalten in einer choreografierten Folge.

    Antwort auf #1 von Timm Bourry

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