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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Red Hot Chili Peppers – Under The Bridge

Intro

Das Intro des Songs wird mit den Fingern angeschlagen, allerdings nicht in der klassischen Art, sondern etwas spezieller, so wie man es von John Frusciante eben gewohnt ist. Er zupft das Ganze ausschließlich mit Daumen und Zeigefinger. Welcher Finger wann anschlägt, ist in den Noten vermerkt (p = Daumen, i = Zeigefinger). Die Linien am Ende des Taktes werden dann komplett mit dem Daumen angeschlagen und zusätzlich noch mit dem Handballen abgedämpft (Palm Mute). Um den entsprechenden Sound zu erhalten, solltet ihr das Akkord-Picking in jedem Takt etwas leichter anschlagen und die abgedämpfte Linie am Ende des Taktes härter. Auch mit Timing und Greiftechnik muss man hier nicht allzu penibel umgehen, im Original klingt es nicht wie ein digitales Uhrwerk – und scheppern tun die Saiten auch. Aber genau das macht den Charme des Intros aus.

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Under The Bridge – Intro – Basis-Sound

Overdub Gitarre

Man hört im Intro noch einige hohe Töne, die allerdings nicht von der Haupt-Gitarre gespielt werden. John hat sie per Overdub ganz entspannt später hinzugefügt. Im ersten Takt ist es der Ton ´D´, im nächsten dann ein ´C#´. Und das Ganze immer abwechselnd – das komplette Intro lang. Herr Frusciante hat hierbei übrigens auch mal etwas leiser angeschlagen, sodass einzelne Töne fast nicht zu hören sind.

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Overdub-Gitarre – Basis-Sound

Sound

Frusciante hat das Intro angeblich mit einer Fender Jaguar eingespielt, zumindest hat er auf dem offiziellen Video eine umhängen. Für den dünnen Sound ist sie aber definitiv sehr gut geeignet und deshalb auch in meinen Hörbeispielen am Start. Zuerst wurde die Gitarre über einen unverzerrten Amp aufgenommen. Diese “nackte” Version habt ihr bereits in den vorangegangenen Beispielen gehört. Die weitere Kosmetik für die Hauptgitarre fand dann mithilfe von Plug-Ins statt. Die Signalkette sah im Kanalzug folgendermaßen aus:

  1.  Equalizer (zum Ausdünnen des Bassbereichs)
  2.  Limiter mit extremer Einstellung (leise Töne laut machen, die hart angeschlagene Linie wird etwas ausgebremst)
  3. Equalizer (Höhen bei 3 kHz leicht anheben)

Wichtigstes Element im Intro ist der Limiter, der so eingestellt ist, dass er den Sound schon fast an die Wand fährt. Aber das ist tatsächlich so gewollt, denn dadurch kommt der knackige Sound dieses Parts zustande. Aber Achtung: Der Ganze funktioniert nur dann, wenn tatsächlich dynamisch unterschiedlich angeschlagen wird.
Damit der Limiter die Bässe nicht zu stark boostet, wurden diese vorher mit einem grafischen EQ (Sonnox Oxford) hart abgesenkt. Hinterher gab es dann noch etwas Höhen vom Pultec aus der UAD Familie oben drauf.
Hier ist der Sound, einmal ohne und dann mit der zweiten Gitarre.

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Under The Bridge – Intro – mit Effekten Mit Overdub-Gitarre und Effekten

Und hier sind die genauen Einstellungen von allen drei Plug-Ins.

Fotostrecke: 3 Bilder EQ-Settings
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von Thomas Dill

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