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Orange Super Crush 100 Combo Test

Fazit

Mit dem Orange Super Crush 100 erhält man einen kleinen und leistungsstarken Gitarrencombo zu einem wirklich fairen Kurs. Ausgehend von der 12-Uhr-Position der Klangregelung kann man eine Reihe sehr überzeugender klassischer Sounds einstellen. Neben einem guten Cleansound bietet der Combo auch ein ausgeschlafenes High-Gain-Brett. Zarte Bluesgemüter, die ihren gepflegten Wohnzimmerblues pflegen, werden hier sicher nicht glücklich, wer aber waschechten Classic-, Hard- und Heavyrock abliefern will, kommt durchaus auf seine Kosten. Dank der satten Endstufenleistung von 100 Watt kann man auch problemlos mit einer etwas muskulöseren Rhythmusgruppe mithalten. Einzig die eingebaute Speakersimulation konnte mich nicht überzeugen, weil sie vor allem mit viel Gain zu harsch klingt.

Für einen 100 Watt-Combo ist der Orange Super Crush 100 Combo klein und handlich und bietet neben guten Cleansounds auch ein überzeugendes Heavy-Brett.
Für einen 100 Watt-Combo ist der Orange Super Crush 100 Combo klein und handlich und bietet neben guten Cleansounds auch ein überzeugendes Heavy-Brett.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Orange
  • Bezeichnung: Super Crush 100
  • Typ: Solid State Gitarrencombo
  • Herkunft: China
  • Kanäle: 2 Kanäle (Clean/Dirt)
  • Leistung: 100 W
  • Speaker: 1x 12″ Celestion G12H-150 Lautsprecher
  • Regler Clean Kanal: Volume, Bass und Treble
  • Regler Dirty Kanal: Volume, Bass, Middle, Treble und Gain
  • Regler Master Sektion: Volume und Reverb
  • Inregrierte Effekte: Reverb
  • FX Loop: Seriell
  • Anschlüsse: FX Send/Return, Fußschalter, CabSim (XLR),
  • Abmessungen (B x T x H): 550 x 290 x 450 mm
  • Gewicht: 18,1 kg
  • Ladenpreis: 699,00 Euro (November 2021)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • klein und handlich
  • zwei Kanäle
  • schaltbarer integrierter Hall
  • saubere Verarbeitung
  • faires Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
  • Dirty Channel hat weniger Bässe als Clean-Kanal
  • integrierte Speakersimulation klingt harsch
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Orange Super Crush 100 Combo Test
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von Robby Mildenberger

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Profilbild von Uwe

Uwe sagt:

#1 - 23.03.2022 um 17:33 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Mit dem Super Crush 100 Head, braucht man nie wieder einen Röhrenamp. Wenn die Entwicklung der Transistoramps, auch von anderen Herstellern, so weiter geht, haben in max 10 Jahren die Röhrenamps aus gedient. Ich habe schon keinen Röhrenamp mehr und bin von Röhre wieder auf Transistor (Marshall) umgestiegen. Wenn ich 3 Transistoramps benennen müsste, die besser sind bzw. mir besser gefallen als Röhrenamps, so wären das Marshall MG100 HCFX, Blackstar 100 ID TVP und der Orange Super Crush 100. Fazit: By,By Röhrenamps, ihr habt ausgedient.

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