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Korg Volca Drum Test

Praxis

Klein, aber oho

Der Volca Drum ist wie alle andere Volcas kompakt und dennoch mit recht vielen Funktionen gesegnet. Trotz der begrenzten Maße und der üppigen Ausstattung an Bedienelementen, lässt er sich gut bedienen, die stabilen Stift-Potis bieten grundsätzlich ausreichend Platz. Roland Boutique Geräte sind fummeliger, trotz der größeren Maße, wie ich finde – verrückt!

Fotostrecke: 2 Bilder Der Select/Param-Regler ist recht nah bei dem restlichen Reglern beheimatet und verstellt den Sound bei Fehlbedienung leider recht drastisch.
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Allerdings ist der Volca Drum mit das komplexeste Gerät der Reihe und damit nicht ganz so intuitiv wie manch anderes Gerät der Korg Volca Serie. In den unübersichtlichen Beipackzettel muss man also definitiv reinschauen, sonst erschließt sich einem gewiss nicht alles. Das ist aber kein Manko, sondern nur ein Umstand. Hierzu ein Video meines Kollegen Michael.

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Allgemein gehaltene Algorithmen schaffen Breite

Klanglich sind verschiedenste Sounds grundsätzlich möglich. Das Repertoire geht durch den universellen Synthese-Ansatz – der eben auch in jedem Part gleich ist – zwar klanglich in die Breite, aber nicht so sehr in die Tiefe. Beispielsweise werden Kicks nun mal meist auf dem Pitch-modulierten Sinus basieren und klingen damit immer etwas hart, pock/pock bzw. goa- oder trancemäßig, wenn ihr versteht. Fett, weich und geil wie die Kick des Volca Beats wird es für meinen Geschmack leider nicht. Da hilft auch der digitale Drive nicht weiter, leider. Das ist aber erstens Geschmackssache und zweitens braucht man dieselbe Kick nun auch nicht nochmal im Volca Drum, oder? Und in der Tat ist der Volca Drum eher eine gute Frickel-Sound-Ergänzung zu den eher „dreckig, roh und warmen“ Beats, was durch das Slice-Feature und den Resonator nochmals unterstrichen wird. Kalt klingt der Volca Drum erfreulicherweise aber dennoch nicht. Höret nun aber lieber wieder selbst!

Audio Samples
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Branch Railway Construction Side Broken Engine
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Profilbild von Wahnfried soporatus

Wahnfried soporatus sagt:

#1 - 28.08.2019 um 21:29 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Der Volca, welcher mir am meisten Spass macht, nur schon wegen den manchmal unerwarteten Effekten. Der Tipp mit dem Lesen des "Manuals" unbedingt befolgen. Ausser dem Kick hab ich mir alle zugelegt, und sie machen was her, erzeugen Ideen und man hat Freude an ihnen wie am ersten Tag. Zudem scheinen sie recht robust gebaut. Trotz nicht immer sanftem Gebrauch laufen alle fehlerlos wie am Tag des Kaufes.
PS. : Wie erwartet der beste Test / Beschrieb des Gerätes. Ich wäre nur schon froh, wenn ich weniger Tippfehler machen würde...

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The Gurk Machine sagt:

#2 - 02.09.2019 um 11:56 Uhr

Empfehlungen Icon 0

würd mich interessieren und der preis ist akzeptabel ABER dann wieder diese miese geschäftsstrategie einen eigenen stromadapter für über 30€ anzubieten. das erzeugt in mir einen widerwillen. Battrerien nerven also kannst du realistisch von 200€ ausgehen. Korg ist das Apple der Musik

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