Kanilea K-Serien Ukulelen Test

Kanilea_K_2_C_E_Konzert_Ukulele_TEST

Kanilea K-2 C E Concert

Im direkten Vergleich nun das zweite Konzertmodell, die K-2 C E Concert. Grundsätzlich ist dieses Modell vom Aufbau identisch zur K-1 Serie. Der Hauptunterschied liegt in kleinen Abweichungen in der Verarbeitung und dem optischen Erscheinungsbild.

Fotostrecke: 5 Bilder Die Kanilea K-2 C E Concert ist vom Aufbau identisch zur K-1 Serie.
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Verarbeitung

Genau wie beim vorausgegangen K-1 Modell erfüllt die Verarbeitung auch bei der Kanilea K-2 C E allerhöchste Ansprüche. Das Griffbrett und die Bundstäbchen sind hervorragend abgerichtet, der Hals ist gerade und die Lackierung perfekt ausgeführt. Sehr ansprechend auch hier die Maserung der Decke, wobei wir beim K-2 Modell zusätzlich ein Binding am Korpusrand und eine dreilagige Schalllochverzierung vorfinden. Die Lackierung des Halses spielt sich wunderbar leichtgängig und die Sattelkerben sind perfekt gearbeitet. Hier lässt sich tatsächlich nicht die kleinste Unsauberkeit entdecken.

Fotostrecke: 5 Bilder Die Brücke ist mit Pins zum Befestigen der Saiten ausgestattet.
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Bespielbarkeit

Dank der akkuraten Verarbeitung profitieren wir auch bei der Kanilea K-2 von einer optimalen Saitenlage. Das breite Griffbrett und der massige Hals fühlen sich sehr gut an und bieten der linken Hand etwas mehr Spielraum als bei vielen anderen Herstellern. Die großzügigen Bundmarkierungen, die übrigens bei allen Modellen schon am dritten Bund anfangen und auch an der Griffbrettkante zu finden sind, helfen bei der Orientierung.

Fotostrecke: 5 Bilder Der Hals ist wunderbar gerade und die Saitenlage optimal.
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Sound

Neben einem transparenten Gesamtklang findet man bei diesem Model etwas weniger Tiefe als bei dem vorangegangen K-1 Curly Koa Modell. Allerdings gefällt mir die spritzigere Attack sehr gut und einzeln gespielte Töne vermitteln mehr Klarheit. Auch bei den Strummings wirkt es sehr aufgeräumt und die K-2 C E positioniert sich mit ihrem direkteren Klang etwas weiter vorne. Genau so muss eine Ukulele klingen.

Audio Samples
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Picking Strumming

Fazit

Die etwas aufwendigere Variante K-2 bietet alles, was man sich von einem professionellen Instrument wünscht. Neben einer transparenten Attack wartet das Instrument mit einem vollen Sustain auf. Selbst in den höchsten Lagen punktet die Ukulele mit einem vollen Ton, und das alles bei bester Bespielbarkeit und einem spritzigen Gesamtklang. Besonders hervorzuheben ist aber die makellose Ästhetik und die tolle Holzauswahl, die den Kaufpreis spielend gerechtfertigten.

stern_5

Pro:

  • spritziger, lebendiger Klang
  • tadellose Verarbeitung
  • sehr gute Bespielbarkeit

Contra

  • keins

Technische Spezifikationen

  • Hersteller: Kanilea
  • Modell: K-2 C E Concert
  • Bauform: Konzert
  • Mensur: 381 mm
  • Sattelbreite: 38 mm
  • Griffbrettbreite im 12. Bund: 46 mm
  • Bünde: 20
  • Decke: Koa
  • Boden und Zargen: Koa (leicht gewölbter Boden)
  • Griffbrett: Ebenholz
  • Griffbretteinlagen: Dot-Einlagen am 3. 5. 7. 10. 12. 15. Bund
  • Brücke: Ebenholz
  • Hals und Halsfuß: Mahagoni
  • Halsprofil: C
  • Kopfplatte: Mahagoni mit Koa Laminat
  • Finish: Hochglanz
  • Stegeinlage: NuBone
  • Sattel: NuBone
  • Mechaniken: offene Mechaniken in chrom
  • Unterbug: 220 mm
  • Oberbug: 145 mm
  • Korpuslänge: 275 mm
  • Zargentiefe am Halsfuß: 60 mm
  • Zargentiefe am Unterbug: 66 mm
  • Korpusbinding und Rosette
  • Herkunftsland: Hawaii
  • Werksbesaitung: Aquila Super Nylgut high-g
  • Inkl. Softcase
  • Ladenpreis: 1.499,00 Euro (Juni 2018)
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