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Kala Solid Spruce Scalloped Tenor Test

Die Kala Solid Spruce Scalloped Tenor ist eine von sechs Ukulelen einer Special Edition, die sich jeweils durch Besonderheiten in der Verarbeitung auszeichnen. Die “Scalloped”-Serie verdankt ihren Namen dem außergewöhnlichen Cutaway, bei dem nur aus der Decke und der Zarge Material entnommen wird.

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Die Kala Solid Spruce Scalloped Tenor Special Edition besticht mit einer attraktiven Optik,…


Ansonsten gehören die Instrumente der Serie allesamt einem etwas höheren Preissegment an, was sich ganz offensichtlich auch in ihrem attraktiven Äußeren niederschlägt. Deshalb soll der folgende Test zeigen, ob unsere Kandidatin auch mit anderen Werten als ihrer auffälligen Optik punkten kann.

Erster Eindruck

Die Kala Solid Spruce Scalloped Tenor wird in einem Softcase geliefert, das mit den zusätzlichen Schultergurten gut zu transportieren ist. Ein kleines Zubehörfach und eine Außentasche bieten genügend Stauraum für Stimmgerät, Saiten und Gurt. 

Fotostrecke: 6 Bilder Die Kala Solid Spruce Scalloped Tenor Special Edition besticht mit einer attraktiven Optik,…
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Sofort fällt mir der Cutaway auf, der die massive Fichtendecke durch das dunkle Palisander kontrastreich unterbricht. Das Hochglanzfinish verleiht dem Instrument eine zusätzliche edle Note und als Eye-Catcher thront das eigens für die Special-Edition entwickelte Emblem auf der Kopfplatte. Ein wirklich sehr schön anzusehendes Instrument, das nach oberflächlicher Betrachtung äußerst sauber verarbeitet ist – Zeit, es genauer unter die Lupe zu nehmen.

Fotostrecke: 3 Bilder Die Tenorukulele besitzt ein ungewöhnlich designtes Cutaway,…
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Details

Die Tenorukulele ist vollmassiv aufgebaut, denn neben der massiven Fichtendecke sind auch Boden und Zargen aus attraktivem dunklem Palisander, ebenfalls massiv. Das Binding um Decke und Boden besteht aus Mahagoni, genau wie der Hals, der wie der Korpus hochglanzlackiert ist.

Fotostrecke: 4 Bilder Der Palisandersteg ist fest auf die Decke aufgeleimt…
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Die goldenen offenen Mechaniken bilden einen schönen Kontrast zum Kopfplattenfurnier, das zusammen mit Halsfuß und Schalllochverzierung ebenfalls aus Palisander besteht. 18 Neusilberbünde beherbergt das Palisandergriffbrett, das zur besseren Orientierung neben den üblichen Punkteinlagen auch mit Bundmarkierungen an der Kante den 5., 7., 10. und 12. Bund kennzeichnet und so das Spielen erleichtert. Im Korpusinneren findet sich eine recht aufwändige Fächerbeleistung der Decke. Konsequent wurde auch hier extrem sauber gearbeitet.

Fotostrecke: 6 Bilder Der hochglanzlackierte Mahagonihals ist fest mit dem Korpus verleimt.
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Die GraphTech NuBone-Einlage des Palisanderstegs soll das Sustain fördern und vor allem mit etwas mehr Höhen zum Sound beitragen. Der Sattel ist aus dem gleichen Material und kann mit einer vorbildlichen Sattelkerbung punkten.

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