Epiphone gibt 2026 ordentlich Gas und stockt die hochwertige Inspired by Gibson Collection spürbar auf. Mit dabei sind gleich mehrere Les Paul Special Double Cut Modelle, eine klassische Les Paul Junior sowie diverse 50s- und 60s-Les-Paul-Varianten. Ergänzt wird das Line-up durch zwei SG-Versionen, eine modern interpretierte Explorer, außerdem eine Firebird und eine Flying V. Das „Inspired by Gibson“-Label steht für Epiphone-Gitarren, die sich eng an klassischen Gibson-Modellen orientieren und authentisches Spielgefühl zu einem deutlich günstigeren Preis bieten. Wir werfen einen genaueren Blick auf die Details.

Epiphone Inspired by Gibson Collection – Les Paul Special Double Cut & Double Cut Figured
Als Gibson 1955 die Les Paul Special präsentierte, war sie als aufgewertete Alternative zur Les Paul Junior gedacht. Epiphone greift genau diesen frühen 60s-Vibe mit der Les Paul Special Double Cut wieder auf. Der massive Mahagoni-Korpus trifft auf einen eingeleimten Mahagoni-Hals mit 60s-SlimTaper-Profil und ein Palisandergriffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Bünden. Klanglich bieten zwei Epiphone P-90 Pro Soapbar-Tonabnehmer den bewährten Sound. Erhältlich ist das Modell in den Finishes Cherry Red und TV Yellow. Wer es optisch etwas edler mag, greift zur Les Paul Special Double Cut Figured. Hier wird der Mahagoni-Korpus von einer geflammten Ahornfurnierdecke veredelt. Auf der Kalamazoo-Kopfplatte sitzen Grover Rotomatic Mechaniken, während in der Elektrik Epiphone ProBucker Humbucker zum Einsatz kommen. Die Figured-Version ist in den Finishes Bourbon Burst und Ocean Water erhältlich.

Les Paul Junior – Klassischer Look trifft auf P-90-Sound
Die Les Paul Junior erblickte 1954 das Licht der Welt und war als preiswerte Solidbody-E-Gitarre für Einsteiger konzipiert. Mit der aktuellen Les Paul Junior in TV Yellow legt Epiphone den Fokus konsequent auf die Tugenden des Originals. Der einteilige Mahagoni-Korpus im klassischen Single-Cutaway-Design trifft auf einen Mahagoni-Hals mit 50s-Vintage-Profil sowie ein Palisandergriffbrett.
Für den Sound zeigt sich ein einzelner Epiphone P-90 Pro Dogear-Tonabnehmer verantwortlich. Epiphone-Deluxe-Mechaniken in Kombination mit einem Graph Tech Sattel gewährleisten stabile Stimmung, während die Wraparound-Brücke das schlichte, aber effektive Ausstattungskonzept abrundet.

Les Paul Standard 50s vs. 60s – Zwei Epochen, ein legendärer Sound
Auch im klassischen Paula-Segment legt Epiphone nach und erweitert das Line-up um eine Les Paul Standard 50s sowie eine Les Paul Standard 60s. Die 50s-Variante ist wahlweise als klassisches Goldtop oder als Figured Washed Cherry Sunburst erhältlich und setzt auf den bewährten Mahagoni-Korpus mit aufgeleimter Ahorndecke. Der Mahagoni-Hals kommt mit einem kräftigen 1959 Rounded Medium C-Profil und ist mit einem Palisandergriffbrett samt 22 Medium-Jumbo-Bünden ausgestattet. Klanglich übernehmen zwei Epiphone ProBucker Humbucker – ProBucker 1 am Hals – und ProBucker 2 an der Brücke. Bei der Elektronik setzt Epiphone auf hochwertige CTS-Potis mit klassischer 50s-Verdrahtung.

Die Les Paul Standard 60s richtet sich an Spieler, die es etwas schlanker mögen. Sie ist im eleganten Ebony-Finish oder als Figured Iced Tea Burst erhältlich. Die Holzkombination entspricht der 50s-Version, allerdings kommt hier ein SlimTaper 60s C-Profil zum Einsatz. Bei den Tonabnehmern trifft ein Epiphone ProBucker 2 in der Halsposition auf einen heißeren ProBucker 3 an der Brücke.

Epiphone SG Special P-90 & SG Standard – SG-Klassiker der Inspired by Gibson Collection
Auch SG-Fans kommen im aktuellen Epiphone-Programm voll auf ihre Kosten. Gleich zwei Varianten stehen zur Auswahl: die SG Special P-90 im klassischen Cherry Red Finish sowie die SG Standard, erhältlich in Ebony oder Cherry.
Die Epiphone SG Special P-90 kommt mit einem Mahagoni-Korpus in Kombination mit einem Mahagoni-Hals mit 60s-SlimTaper-Profil. Ein Palisandergriffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Bünden unterstreicht das traditionelle Spielgefühl. Klanglich liefern zwei Epiphone P-90 Pro Soapbar-Tonabnehmer den typisch rotzigen SG-Sound. Die SG Standard richtet sich an Spieler, die den klassischen SG-Charakter mit Humbuckern bevorzugen. Auch hier kommt ein SlimTaper-C-Profil zum Einsatz. Für den Ton sorgen zwei Epiphone ProBucker Humbucker – ein ProBucker 2 am Hals – und ein ProBucker 3 an der Brücke.

Epiphone Explorer 80s EMG – Erst verschmäht, dann geliebt
Als die Explorer 1958 erstmals vorgestellt wurde, schieden sich die Geister – ein Verkaufsschlager war das Modell zunächst nicht. Das änderte sich spätestens in den 1970er-Jahren grundlegend, und heute zählt die markante Explorer-Form zu den festen Größen im Metal-Genre. Mit der Explorer 80s EMG in Classic White zollt Epiphone nun dem begehrten 1984er-Modell Tribut. Ausgestattet ist die Gitarre mit einem Mahagoni-Korpus sowie einem Mahagoni-Hals, der ein 60s-SlimTaper-Profil bietet. Das Palisandergriffbrett ist mit 22 Medium-Jumbo-Bünden bestückt. Klanglich geht die Explorer 80s EMG klar in Richtung High Gain: Die aktive Elektronik liefert einen EMG 60 Humbucker in Halsposition – und einen EMG 81 an der Brücke.
Epiphone Firebird Inspired by Gibson – Neck-Through-Design und Vintage-Sound
Mit der Inspired by Gibson Firebird in Wine Red lässt Epiphone eines der auffälligsten Gitarrendesigns aus dem Jahr 1963 wieder aufleben. Zum Einsatz kommt eine 9-lagige Neck-Through-Konstruktion aus Mahagoni und Walnuss. Der SlimTaper-Hals mit C-Profil ist mit einem Palisandergriffbrett ausgestattet, das 22 Medium-Jumbo-Bünde trägt und ein komfortables Spielgefühl ermöglicht. Soundtechnisch bietet Epiphone zwei ProBucker FB720 Tonabnehmer in Verbindung mit hochwertigen CTS-Potis. Zur erstklassigen Hardware-Ausstattung zählen zudem Grover Mini Rotomatic Mechaniken sowie ein Graph Tech Sattel.

Epiphone Flying V 70s – 70s-Hardrock-Ikone im Maui Blue Gewand
Ähnlich wie bei der Explorer fielen auch die ersten Reaktionen auf die Flying V bei ihrer Vorstellung im Jahr 1958 zunächst eher verhalten aus. Ihren endgültigen Durchbruch erlebte das Modell erst in den 1970er-Jahren, als immer mehr Hardrock-Gitarristen die markante Form für sich entdeckten. Entsprechend konsequent findet sich in der Inspired by Gibson Collection 2026 auch eine Flying V 70s. Der zweiteilige Mahagoni-Korpus wird mit einem Mahagoni-Hals kombiniert, der ein Rounded-C-Profil bietet. Auf dem Hals sitzt ein Ebenholzgriffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Bünden, während Grover Rotomatic Mechaniken für stabile Stimmung sorgen. In puncto Elektrik setzt Epiphone auf die neuen T-Type Pro Humbucker, die den 70s-Charakter authentisch einfangen. Erhältlich ist die Flying V 70s im auffälligen Finish Maui Blue.
Was kosten die Modelle der Epiphone Inspired by Gibson Collection?
Preislich zeigt sich die Epiphone Inspired by Gibson Collection extrem verbraucherfreundlich und dürfte für viele Spieler besonders attraktiv sein. Sämtliche Modelle bewegen sich – teilweise deutlich – unter der 1.000-Euro-Marke.
Les Paul Special, Les Paul Junior sowie die SG Standard sind jeweils für 599 € erhältlich. Die Les Paul Standard Modelle sowie die Flying V liegen bei 699 €, während die SG Special bereits für sehr faire 499 € angeboten wird. Die modern ausgestattete Explorer schlägt mit 999 € zu Buche, während die Firebird für 799 € erhältlich ist. Erfreulich: Sowohl die Les Paul Standard Modelle als auch die Firebird werden zusätzlich in Linkshänder-Versionen angeboten.
Weitere Informationen unter: https://www.gibson.com/de-eu/pages/epiphone
























