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27.10.2016

Zaor Miza Rack 16 U Wenge Test

19“-Studiomöbel

Im Zeichen des „Z“

Wenn man ein Tonstudio einrichtet, muss so gut wie immer auch 19“-Equipment in Racks untergebracht werden. Das gilt für Profi-Studios genauso wie für Home-Producer-Stationen. Und Zaor, der rumänische Hersteller von Studiomöbeln, hat dafür verschiedene Lösungen im Angebot. Die Racks aus der Miza-Serie gehören dazu. Nun kann man zwar keinen Soundtest mit einem Studiorack veranstalten, doch habe ich mir angesehen, wie das System konzipiert ist, wie es gefertigt ist, sich aufbauen und bestücken lässt – und natürlich, ob der Preis für das Miza Rack 16U in Ordnung geht. 

Details

Super-Villain

„Zaor“ wäre zwar ein perfekter Name für einen Comic-Bösewicht, aber in der Realwelt ein in Rumänien fertigender Hersteller, der sich unter anderem mit den iDesk-Tischen einen Namen gemacht hat. Das ausgewählte Möbel ist nur eines von sehr vielen unterschiedlichen und entstammt der eher preiswerten Miza-Serie, von welcher es auch komplette Producer-Tische gibt. Verschiedene Finishes sind verfügbar, das Rack in entweder zwölf Höheneinheiten oder in 16, wie im Test. Die „Wenge“-Ausführung ist natürlich nicht aus dem (Tropen-)Vollholz gefertigt, sondern eine Faserplatte, die mit dunkler Holzmaserung und grauer Melaminoberfläche beschichtet wurde. Seitlich von links betrachtet, ergibt sich ein „Z“ durch die unterschiedlichen Oberflächen, von rechts spiegelverkehrt. Hihi: Ein echter Super-Villain aus einem Helden-/Schurken-Comic würde ja auch alles mit seinem Zeichen taggen. 

Kein Schwächling – und ausgefuchst

Die Pakete, in denen das Rack geliefert werden, wiegen stolze 50 Kilogramm. Wer also glaubt, für deutlich unter vierhundert Euro nicht mehr erwarten zu können als die wackelige Erstmöblierung der typischen Studentenbude, der täuscht. Und es ist nicht nur ein stinknormales Funktionsrack, das um ein paar Designelemente erweitert wurde. Ein Beispiel wäre die im Fuß integrierte Schublade, denn Stauraum braucht man immer. Immer. Und im Zweifel besorgt man sich dann eine 2HE-Lade für das Rack, die aber bei weitem nicht so schön aussieht wie die des Zaor.

Ausgefuchst ist auch der rückseitige Kabelkanal, der mittig verläuft und verschiedene Aufnahmeöffnungen hat. Ob man sich dadurch typisches Verkabelungschaos sparen kann, wird der Test zeigen, aber das hängt natürlich immer von den individuellen Anforderungen ab. Seitlich gibt es zudem kleine Kabelauslässe, die man aus so manchem Schreibtisch kennt.

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