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Feature
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09.08.2010

Der Funk-Doktor Redman machte das erste Mal als „Funk Doctor Spock“ (eines seiner zahlreichen Pseudonyme) auf sich aufmerksam, als er als Gast auf dem Album „Business“ der Gruppe „EPMD“ auftauchte. Sein Debüt verhalf ihm zu einem Plattenvertrag beim renommierten „Def Jam“- Label, auf dem 1992 sein erstes Album „Whut? Thee Album“ erschien. Es verkaufte sich mehr als eine halbe Millionen Mal. Seitdem veröffentlichte er insgesamt sechs erfolgreiche Solo-Alben sowie zahlreiche Mixtapes.

Seine erfolgreichste Zusammenarbeit gelang ihm mit Wu-Tang-Mitglied Method Man. Als Label-Kollegen veröffentlichten sie 1999 das gemeinsame Album „Blackout“. Der Erfolg war überwältigend. Die Zusammenarbeit bescherte ihnen weltweite Hits wie „How High“ und „Da Rockwilder“.

Das rief auch Hollywood auf den Plan und so spielte er gemeinsam mit Kollege Method Man im Jahr 2001 in der überaus erfolgreichen Komödie „How High“ mit. Als Schauspieler debütierte Redman allerdings bereits schon 1999 in dem Independent-Film „Colorz of Rage“.

Mit seiner wachsenden Popularität mehrten sich dann auch die Anfragen aus dem Mainstream. Redman und Method Man waren gefragte Rapper. Während Method Man sich offensichtlich diesbezüglich eher zurückhielt, arbeitete Redman mit zahlreichen Pop-Acts zusammen. So wurde er 2002 beispielsweise auf der erfolgreichen Single „Dirty“ von Christina Aguilera gefeatured und verhalf 2001 dem Remix von Pinks „Get this Party started“ zu weltweitem Erfolg.

Bei all diesen Erfolgen ist Redman sich stets treu geblieben. Sein von P-Funk beeinflusster, humorvoller Rap mit Strassen-Attitüde ist bis heute sein unverkennbares Markenzeichen geblieben.

Unzählige Alben, Hollywoodfilme, TV-Shows und Features in diversen Computerspielen später, erschien nun 2009 das zweite gemeinsame Album „Blackout2“ mit Kollege Method Man. Sie spielten kürzlich gemeinsam in Köln. Eine gute Gelegenheit, um beide zu interviewen.

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