Test
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15.11.2019

Varytec Giga Bar Pix 8 RGB Test

Dekorative LED-Beleuchtung mit DMX für wenig Geld

Farbspielereien mit 144 LEDs

Mit der Varytec Giga Bar Pix 8 RGB bekommt ihr für bereits wenig Geld eine LED Lichtbar, die sowohl stehend als auch hängend zum Einsatz gebracht werden kann. Die schlanken Maße und das sehr niedrige Gewicht machen diesen Lichteffekt mit 144 LEDs zu einem geeigneten Begleiter für mobile DJs. Aber auch im Club und auf der Bühne lässt sich hiermit etwas anstellen, besonders dann, wenn mehrere Geräte im Verbund laufen. Die Bedienung ist schnell verstanden, Automatikprogramme und Musiksteuerung sorgen für den schnellen Einsatz. Wer mehr herausholen will, kann den Ein- und Ausgang für DMX-Steuerung nutzen. In unserem Test prüfen wir, ob sich die Anschaffung lohnt.

Details

Dass ich es hier mit einem gut transportablen und leichten Gerät zu tun habe, merke ich schon beim Anfassen der Verpackung. Die wiegt samt Inhalt nämlich wenig, hat praktische Maße und lässt sich ohne Probleme alleine tragen. Der Inhalt ist überschaubar. Zunächst sehe ich die LED-Bar selbst, in einer Plastikfolie verpackt und von Schaumstoff im Paket fixiert.

Eine kleine Tüte beherbergt zwei Feststellschrauben, dazu gesellen sich zwei unterschiedliche Befestigungsbügelpaare. Außerdem steckt hier das Stromkabel drin und die gedruckte Anleitung, auf Deutsch und in Englisch. Die Varytec Giga Bar Pix 8 RGB ist 1020 mm lang, 80 mm hoch und 65 mm tief. Das Gewicht beträgt 1,5 kg. Die Farbe des Metallgehäuses ist schwarz. 

LED Leuchtmittel

144 SMD LEDs mit RGB Farbmischung produzieren hier die Lichteffekte. Die LEDs sind in acht individuell steuerbare Segmente aufgeteilt. Der Abstrahlwinkel beträgt 30 Grad. Bei diesem Modell ist die Linse klar, es gibt aber auch eine Variante mit Frosteffekt. Die einzelnen LEDs sind bei der Varytec Giga Bar Pix 8 RGB circa 6 mm im Durchmesser, erzeugen also eine eher grobe Auflösung. Ein Segment besteht aus sechs mal drei LEDs. Nüchtern betrachtet sieht die Lichtbar also recht unspektakulär aus. Sobald diese aber in Betrieb ist, ändert sich der Eindruck – soviel schon mal vorab.

Anschlüsse und Bedienelemente

Sämtliche Anschlüsse und das Panel für die Bedienung befinden sich auf einer Seite. Die Ein- und Ausgänge für Strom flankieren die beiden Enden. Bei der Varytec Giga Bar Pix 8 RGB sind diese als Kaltgerätebuchsen ausgeführt, männlich für den Eingang und weiblich für den Ausgang. In unmittelbarer Nähe zu dem Stromausgang sehe ich die dreipoligen DMX-Buchsen. Auch hier ist sowohl Input als auch Output vorhanden.

Nicht ganz in der Mitte sitzt die Bedienung mit den bei Lichteffekten so häufig anzutreffenden vier Buttons für die Menüführung. „Mode“, „Setup“ sowie „Up“ und „Down“ steht unter den kreisrunden Druckknöpfen. Dazu gesellt sich das obligatorische LC-Display.

Zubehör für den Aufbau

Wie bereits gesagt, sind hier vier Bügel für die Befestigung im Lieferumfang enthalten. Mit den zwei Befestigungsschrauben fixiere ich jeweils zwei davon an den Seiten. Die Bügel sind an einer Seite jeweils abgewinkelt, sodass ich diese theoretisch irgendwo festschrauben könnte. Die dafür notwendigen Schrauben müsste ich mir im Handel besorgen. Eine feste Installation ist aber nicht zwingend notwendig, denn ich kann die LED-Bar auch einfach auf den Boden stellen. Die Bügel an den Seiten fungieren dann quasi wie Füße.

Technische Daten

Bevor ich jetzt zu dem Praxisteil übergehe, kurz noch ein paar technische Daten: Die Varytec Giga Bar Pix 8 RGB funktioniert ohne Lüfter und ist nicht für den Betrieb draußen geeignet. Die Leistungsaufnahme beträgt maximal 25 Watt. Die Lichtbar ist mit der Schutzart IP20 gekennzeichnet. Der elektronische Shutter arbeitet von 0 bis 20 Hz.

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