Test
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16.02.2015

Thinwood Pads Session Set 1 Test

Schlagzeug-Dämpfungsmatten

Plötzlich Nachbars bester Freund?

Wir haben die Thinwood Dämpfungspads für das komplette Schlagzeug zum bonedo Test erhalten. Mit diesem Zubehörartikel aus deutschen Landen soll das akustische Drum Kit etwas nachbarschaftsfreundlicher klingen. Denn bei aller Liebe zu diesem tollen Instrument, es bleibt eines der lautesten Sorte. Manche Trommler in urbanen Lebensräumen satteln daher nach einiger Zeit (oder direkt von Beginn an) auf elektronische Drums um oder versuchen mit diversen Hilfsmitteln, das Getrommel um ein paar Dezibel herunter zu fahren.

Ulrich Dünnewald, der Erfinder und Namensgeber der Thinwood Pads, ist selbst Schlagzeuger. In akribischer Forschung hat er für seine Matten eine Formel zur Zusammensetzung des Naturprodukts Kautschuk ertüftelt, die für ihn eine optimale Mischung aus guter Haltbarkeit und angenehmem Spielgefühl der Pads darstellt. Daneben ist die einfache Entfernung der Pads, für ein schnellen Rückbau auf das ungedämpfte Drum Kit, ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt. Trommler mit Lautstärkestress sollten aufmerksam weiterlesen, denn hier überprüfen wir, was die Pads können.

Details

Im Lieferumfang des Thinwood Pad-Sets sind drei runde, jeweils fünf Millimeter dicke Pads für die Tom Toms enthalten, die einfach auf die Schlagfelle der Trommeln gelegt werden. Das Bassdrum Pad ist rechteckig und kann ab einem Trommeldurchmesser von 18 Zoll aufwärts zum Einsatz kommen. Es kann mit acht Saugnäpfen auf dem Schlagfell befestigt werden, sofern dieses über eine glatte, unbeschichtete Oberfläche verfügt. Das knapp neun Millimeter dicke Snare Pad ist im Kern wie die Tom Pads konstruiert, hat aber zusätzlich am Rand der Oberseite noch einem perforierten Ring. Somit können auch „Rimshots“ gespielt werden, ohne dass die eigentlichen Spannreifen der Snare vom Drumstick berührt werden. Auf der Unterseite des Pads findet sich noch eine Filzschicht für flauschigen Kontakt zum Schlagfell. Wer die  Snare Drum noch stärker dämpfen möchte, kann den mitgelieferten Vliesstreifen mit Saugnäpfen benutzen, um die Gesamtlautstärke der Trommel und das Teppichsignal noch weiter abzumildern.

Für die Oberseiten der Crash- und Ride-Becken und der Hi-Hat gibt es drei „Ufo-mäßige“ Pads. Zwei davon sind fünf Millimeter dick, das dritte ist „thinner“ und kommt auf drei Millimeter Stärke. Mit den Lochrasterungen auf den Oberseiten können sie den individuellen Größen der Becken angepasst werden und auch das Maß an gewünschter Dämpfung regeln. Das Mittelpad der Hi-Hat passt genau zwischen zwei 14 Zoll große Becken. Wie es klingt, hört ihr gleich im Praxis-Part.

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