Gitarre
Test
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19.12.2013

T-Rex Alberta II Dual Overdrive Test

Overdrive-Pedal für E-Gitarre

Zweieiige Zwillinge

Der T-Rex Alberta II Dual Overdrive im bonedo-Test - Anstatt auf den Zug aufzuspringen und, wie viele andere Hersteller, Effektgeräte in Miniaturgröße auf den Markt zu bringen, zeigen sich die Dänen von T-Rex eher trendresistent und kochen nach wie vor ihr eigenes Süppchen. Das soll aber nicht heißen, dass es hier nichts Neues gibt. Die netten Nachbarn gehen die Sache etwas anders an und anstatt die Gehäuse schrumpfen zu lassen, packen sie einfach mehr in sie hinein.

Den Overdrive-Pedalklassiker von T-Rex, der bekanntlich den Namen Alberta trägt, hat man in unserem Fall einfach zwei Mal ins Gehäuse gepackt. Keine schlechte Idee, denn mit nur einem Zerrpedal ist man unter Umständen zu unflexibel, und bei zwei in einem spart man sich auch die Verbindungskabel. Aber für wen ist die Doppel-Alberta die richtige Wahl und welche Tricks hat sie vielleicht noch auf Lager?

Details

Gehäuse/Optik

Das Pedal hat ein größeres Stahlblechgehäuse (100 x 120 x 55 mm) und nimmt in der Breite etwas mehr Platz ein als ein Standard Boss-Treter. Die Alberta kommt in Metallic-Blau und versammelt wie gewohnt alle Bedienelemente auf der Oberseite, allesamt ordentlich übereinander in Reih und Glied. Links sind die Regler und Schalter für Overdrive 1, rechts das Ganze für die zweite Overdrive Sektion. Aus Platzgründen ist der Tone-Regler etwas kleiner dimensioniert und mit einem durchsichtigen Potiknopf versehen, Das sieht nicht nur schick aus, sondern hat auch noch einen zweiten Grund, denn darunter befindet sich die Status-LED. Der Regler leuchtet, wenn der jeweilige Overdrive angewählt ist. Praktisch gelöst!

An der Frontbefinden sich die Anschlüsse Input, Output und der für das 9V-Netzteil, wobei man die Alberta auch mit Batterie betreiben kann. Das entsprechende Fach findet man gut zugänglich an der Unterseite des Pedals. Mit einem Stromverbrauch von 20 mA ist der Overdrive nicht unbedingt ein Energiesparer, aber immerhin bescheinigt der Hersteller eine Batterielebensdauer von fünf bis acht Stunden Dauerbetrieb, je nach Qualität des Stromspenders. Ansonsten macht unser Testkandidat einen sehr robusten Eindruck, ist mit guten Bauteilen bestückt und steht solide auf vier Gummifüßen.

Bedienung

Zum Einstellen des Zerrsounds verfügt jede Overdrive Sektion über die gleichen vier Kontrollmöglichkeiten: Die beiden großen schwarzen Regler stellen Level (Lautstärke) und Gain (Zerrgrad) ein, darunter befindet sich der bereits erwähnte kleinere Tone-Regler zum Justieren der Klangfarbe. Zusätzlich bietet ein Mini-Switch die Wahl zwischen Normal und Fat, bei Fat werden die tiefen Frequenzen etwas angehoben.

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