Test
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08.10.2019

Praxis

Am Griff lässt sich der Dunsterzeuger gut tragen. In seiner robusten Verpackung findet der Hazer nicht nur stationär in einem Club Anwendung, auch Einsätze auf Tour sind möglich. Das schwarze Case hat mit seinen Maßen von 490 mm Breite, 345 mm Höhe und 170 mm Tiefe eine schlichte Quaderform. Auf der Bühne kann man den Dunsterzeuger unauffällig zwischen Instrumenten oder Requisiten positionieren. Die Aufstellfläche sollte eben sein oder eine maximale Schräge von 15 % aufweisen. Schnell ist er aufgebaut.

Kaum habe ich den Stairville HZ-1500 Pro Touring Hazer DMX angeschlossen, dunstet er schon los und zwar mächtig. Die vom Hersteller genannte Aufheizzeit hat das Testmodell jedenfalls deutlich unterschritten. In nur wenigen Augenblicken füllt sich der etwa fünf Meter breite Bühnenraum mit dem fast unsichtbaren, geruchlosen Haze. Die Höhenverstellung der Austrittsklappe macht einen angenehm soliden Eindruck. Bei maximalem Ausstoß liegt der Fluid-Verbrauch bei 12 ml/min.

Dunstmenge und Gebläse sind getrennt voneinander stufenlos von 1 % bis 100 % regelbar. Die differenzierte Ansteuerung ist meines Erachtens auch deswegen sinnvoll, weil es der Hazer bei 100 % Fan hinsichtlich seiner Lautstärke mit manchem Haushaltsgerät aufnehmen kann. Das wird bei einem Rockkonzert kein Problem sein, bei ruhigen Szenen jedoch durchaus stören.

Stelle ich das Gebläse auf halbe Leistung, reduziert sich das Betriebsgeräusch und der Stairville HZ-1500 Pro Touring Hazer DMX produziert kontinuierlich Dunst ohne nachzuheizen. Erwähnen möchte ich noch den am Gerät wählbaren Intervallbetrieb, in dem außer dem zeitlichen Abstand zwischen zwei Dunststößen auch die Dauer variabel ist.

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