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Test
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07.02.2018

Sonor DP 4000 Double Bass Drum Pedal Test

Doppelfußmaschine

Arbeitstier?

200, 400, 600 und Giant Step, so sah bis vor einigen Jahren die Sonor Hardware-Palette aus, wobei sich nur die beiden erstgenannten Linien in günstigeren Preisgefilden aufhielten. Im Zuge einiger Umstrukturierungen hat man sich allerdings im Jahr 2014 entschieden, das Angebot zu überarbeiten. Im Zuge dessen bekamen die beiden Einstiegsserien 200 und 400 nicht nur jeweils eine weitere Null in der Typenbezeichnung spendiert, ihre Ausstattung wurde auch deutlich in Richtung der Topmodelle erweitert. So gibt es bei unserem heutigen Testobjekt, der DP 4000 Doppelfußmaschine, sehr viele Gemeinsamkeiten zur mehr als doppelt so teuren großen Schwester namens 672

Zum Beispiel die zusätzlichen Verstärkungsstreben zwischen den Säulen, Doppelketten, die Welle, verbesserte Lager sowie diverse Einstellmöglichkeiten. All diese Modifikationen sollen dafür sorgen, dass sich Sonor’s Mittelklasse gegenüber den attraktiven Angeboten der Konkurrenz behaupten kann. Ob das klappt, lest ihr auf den folgenden Zeilen. 

Details

Die DP 4000 wirkt sehr solide gebaut

Durchaus elegant kommt unser Testobjekt daher, gebürstetes Aluminium in Kombination mit roter Schrift macht schon was her. Verpackt ist das gute Stück – zusammen mit einem Stimmschlüssel – in einer einfachen Kunststofftasche. Das Pedal selbst besitzt eine klassische Zweisäulen-Konstruktion, die Doppelketten treiben linear arbeitende Umlenkrollen an, wie man sie von den meisten Sonor-Maschinen kennt. Zusätzliche Verwindungssteifigkeit soll durch zwei, unterhalb der Antriebsachsen eingeschraubte, Sechskantstreben erreicht werden. Beidseitig verbaute Bodenplatten samt Antirutsch-Gummierung tragen ebenfalls ihren Teil zur Solidität bei. Einen sehr guten Eindruck hinterlassen die absolut spielfreien, kugelgelagerten Achsen, welche die Verbindung zwischen Fersenteil und Trittplatte herstellen. Die Federn sind am oberen Ende kugelgelagert aufgehängt, am unteren Ende wird die Federspannung konventionell, also durch das gegenseitige Kontern zweier Muttern, eingestellt. Eine zusätzliche Sicherung gibt es nicht. 

Wie bei allen anderen Sonor Fußmaschinen gibt es auch bei den 4000ern die typische Trittplattenform im Schlägel-Design, deren Verbreiterung im oberen Drittel den etwas aufgesetzt klingenden Namen „perfect pressure point“ trägt. Betont wird dieser Bereich durch ein stilisiertes Fadenkreuz samt kreisförmig angeordneter Schrift. „Sonor Germany since 1875“ steht dort zu lesen, hergestellt werden die 4000er Hardware-Teile trotzdem in China. In Sachen Einstellungsmöglichkeiten ist unser Testkandidat sicherlich kein Überflieger, die wichtigen Parameter sind aber alle justierbar. So lassen sich Beater- und Trittplattenwinkel unabhängig voneinander einstellen, und auch die Fixierung der Spannreifenklemmung ist komfortabel von der Seite aus bedienbar. Kunststoffeinlagen sorgen dafür, dass die Metallblöcke den Spannreifen nicht verkratzen. Für zusätzliche Standfestigkeit besitzt das Slave-Pedal zwei mittig angeordnete, ausfahrbare Metalldornen, das Hauptteil muss mit der Bodenplatten-Gummierung auskommen. Eine leichte Welle aus Aluminium samt Gummimanschetten zum Schutz der Lager ist für die Kraftübertragung vom Slave-Pedal auf den zweiten Beater verantwortlich. À propos Beater: Hier kommen die von Sonor bekannten, beidseitig spielbaren Schlägel mit Schlagflächen aus Filz und Plastik zum Einsatz. 

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