Highlight_Drums_2016_Solomon_LoFreq
Test
2
26.02.2016

Fazit
(4.5 / 5)

Die kleine „Bassdose“ namens Solomon LoFReQ kann im Test überzeugen. Bei problemloser Handhabung liefert sie rund klingende, vielseitig verwendbare Signale zu einem Preis, bei dem auch jene Sound-Freunde ins Grübeln kommen dürften, die über eine DIY-Lösung nachdenken. Dass ein Mikrofon wie dieses kein Werkzeug für Neutralitäts-Fans und Klangpuristen ist, dürfte sich von selbst verstehen, auch sollte man nicht erwarten, daß es sofort perfekte Bassdrumsounds generiert, die die Wände wackeln lassen. Wer aus seiner Standardausstattung keine guten Klänge herauszuholen vermag, dem wird das LoFReQ möglicherweise auch nicht zum gewünschten Ergebnis verhelfen. Hier geht es um die griffige Prise „Boom“, die mit dem Equalizer und anderen Effekten manchmal nur schwer erreichbar ist. Also: Wem die klanglichen Eigenarten derartiger Konstruktionen geläufig sind, bekommt hier eine spannende Alternative zum Selbstbau, die eine klare Antestempfehlung verdient. 

  • Pro
  • runder, im Mix vielseitig verwendbarer Sound
  • kompakte Abmessungen
  • paßt auf gängige Mikrofonstative
  • relativ günstiger Preis
  • Contra
  • es gibt keine Möglichkeit, das Gehäuse zu öffnen
  • in dunklen Lichtverhältnissen ist die Vorderseite nur schwer zu erkennen
  • Features und Spezifikationen
  • Bezeichnung: Solomon Mics LoFReQ
  • Wandlerprinzip: dynamisch, mit 6,5 Zoll großem Tiefmitteltonlautsprecher als Membran
  • Richtcharakteristik: (Acht)
  • Impedanz: 150 Ohm
  • Frequenzgang: 25-3000 Hz
  • Finish: White
  • Ausgang: XLR
  • Abmessungen: 18,0 x 8,7 Zentimeter
  • Zubehör: keines
  • Herkunftsland: zusammengebaut in USA, Teile aus Fernost
  • Preis: € 219,–
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Auspackbilder findest du hier ->

Solomon SubKick LoFReQ White

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