Test
2
08.07.2019

Sennheiser IE 40 Pro Test

In-Ear mit Breitbandtreiber

Erfüllt alle Anforderungen – auch beim Preis

Sennheiser IE 40 Pro sind In-Ear-Hörer, die professionelle Features bieten, aber preislich als äußerst moderat zu bezeichnen sind. Das Produktkonzept wirkt auf den ersten Blick schlüssig und durchdacht, denn statt dem Käufer zahlreiche höchst professionelle Features vorzuenthalten, hat man sich dafür entschieden, einen einfachen, breitbandigen dynamischen Treiber zu verbauen. Schallwandler-Systeme wie Dreiwege-Balanced-Armature-Driver haben sicher ihre Vorteile, kosten aber auch schnell mal ein kleines Vermögen.

Details

20 Ohm Impedanz

Der Sennheiser IE 40 Pro zaubert mittels eines neu ausgetüftelten, 1 cm durchmessenden Treibers Schall aus Spannung. In den absoluten Höhen fällt die Wiedergabe ein wenig ab, so gibt Sennheiser 18 kHz als obere Grenzfrequenz zu Papier. Die untere liegt bei 20 Hz, doch oben wie unten sind keine Abfallwerte angegeben. Mit nur 20 Ohm ist die Impedanz niedrig genug für alle Formen von Wiedergabesystemen, als Schalldruckpegel gibt die Firma aus Wedemark 115 dB an. Übrigens liegt die Dämpfung gegenüber Außengeräuschen (und natürlich auch umgekehrt) bei 26 dB. 

Kabel sind abnehmbar

Das knapp eineinhalb Meter lange, abnehmbare Kabel ist mit einem 3,5mm-Winkelstecker ausgestattet, splittet sich etwa 40 cm vor den Hörern und ist dort mit einer formbaren Verdickung ummantelt. Die Kabel für Links und Rechts werden dann hinter den Ohren nach oben geführt und von oben an die eigentlichen Hörer herangeführt – dort sorgt ein Clipverschluss für Verbindung und eine rote oder schwarze Markierung für die Seitenrichtigkeit.

Viele Anpassungsmöglichkeiten

Wer mag, kann die Sennheiser IE 40 Pro auch in Schwarz statt in transparentem Kunststoff bestellen. Mit dabei sind in beiden Fällen ein Cerumenentferner-Werkzeug, ein Transportbeutel sowie ein Arsenal aus drei verschieden großen Paaren von Silikon-Ohrpassstücken und einem Schaumstoff-Aufsatz. Die Aufsätze lassen sich an zwei Positionen auf den Hörern installieren. Damit sollten die unterschiedlichsten Außenohranatomien hinreichend bedacht sein.

1 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare