Test
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24.03.2018

Sabian AA Mini Holy Chinas 8“, 10“ und 12“ Test

Effekt-Becken

Drei Chinesen…

Kleine Effekt-Becken mit Löchern darin sind seit einiger Zeit schwer angesagt. Ob als einzelner Effekt oder für kreative Stack-Kombinationen - bei fast allen Herstellern finden sich verschiedene besonders kurz oder auch gern mal etwas trashig klingende Exemplare im Portfolio. Die drei vorliegenden AA Mini Holy Chinas sind auf den ersten Blick die zu heiß gewaschenen drei Brüder der etablierten Modelle in 17, 19 und 21 Zoll. 

Einige von euch werden sich an das unterhaltsame Promo-Video erinnern, das Chad Smith damals mit seinem Chickenfoot Kollegen Michael Anthony (Ex-Van Halen) zum „lautesten China der Welt“ veröffentlicht hat.  Wie laut die drei kleinen Mini Chinas sind, und was sie sonst auf der Pfanne haben, ergründen wir jetzt.

Details

Die drei Becken sind in der AA Serie angesiedelt, das bedeutet, dass B20 Bronze als Legierung verwendet wird und die Fertigung und Hämmerung weitestgehend maschinell erfolgt. Die AA Serie gehört schon sehr lange zum Portfolio des 1981 in Kanada gegründeten Herstellers. Im Vergleich zu Modellen der Serien HH, HHX und Vault sind die AAs preislich etwas moderater angesetzt. Sabian bewirbt die AA Serie mit einem klaren und hellen Klang und guter Durchsetzungskraft… also auf dem Papier das ideale Umfeld für unsere drei Testkandidaten.

Das 8“ Holy Mini China hat im mittleren Teil zwischen Glocke und Krempe zehn Löcher eingestanzt, die identisch mit dem Durchmesser des Mittellochs sind. Die Glocke ist roh belassen und nicht gehämmert, der Rest des Rundlings erstrahlt beidseitig in brillanter Optik. Auf der Innenseite findet sich bei allen drei Modellen die Signatur des Namensgebers Chad Smith. Auf der äußeren Krempe und im mittleren Bereich, in den die Löcher gebohrt sind, ist über einem feinen Abdrehmuster ein regelmäßiges und fein gesetztes Hämmerungsmuster aufgebracht. Die Verarbeitung aller drei Modelle ist ansprechend. Runde und makellos entgratete Löcher auf der Oberfläche und perfekt ebene Außenkanten verhelfen den winzigen Chinas zu einer amtlichen Optik. 

Die beiden größeren Brüder sind im Prinzip baugleich, mit dem einzigen Unterschied, dass mit steigendem Durchmesser auch die Zahl der Löcher auf der Oberfläche zunimmt. Das 10“ Mini China hat zwei Reihen mit insgesamt 20 Löchern verpasst bekommen, das 12“ China kommt auf drei Reihen mit insgesamt 30 Löchern. Hier wurde am Bohrer also nicht gekleckert. Das merkt man auch am Gewicht, die Waage spuckt schlanke 170 Gramm (8“), 245 Gramm (10“) und 384 Gramm (12“) aus. Somit sind die drei Becken nicht nur handlich im Durchmesser, sondern auch leicht im Packmaß.

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