Software
Test
10
03.12.2018

Praxis

Sound

ACHTUNG: Die nun folgenden Audiobeispiele sind teilweise sehr laut! DON’T BLOW YOUR SPEAKERS!!! Wir starten ganz harmlos mit einer 808-artigen Kick. Diese klingt sehr schön aus, der Bass, also der Body, ist schön satt und tief und wir hören deutlich das zusätzliche Attack-Layer. Diese Preset-Kick lässt sich durchaus in Produktionen einsetzen, wie sie ist.

Beim zweiten Preset-Sound sieht das schon anders aus. Das Ding klingt wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Der Attack-Sound besteht nur aus Verzerrung, der Body liefert dann die Tiefen nach. Eigentlich ist das eher ein Bass- als ein Kick-Sound. Wenn man mal seine Nachbarn in den Wahnsinn treiben möchte, kann man mit diesem Preset nichts falsch machen.

Der dritte Preset-Sound ist ähnlich aufgebaut, aber wesentlich harmloser. Wir hören wiederum kein Kick-Ploppen, nur Bass und viel Verzerrung. Das vierte Preset enthält nun wieder eine tatsächliche Kick, der Attack klingt zwar angezerrt, dadurch aber sehr präsent. Die Tiefen sind dieses Mal auch deutlich und sehr warm zu hören. Natürlich enthält auch dieser Sound viel Verzerrung, zumindest kann man sich dieses Preset in einem EDM-Track vorstellen.

Beim fünften Beispiel deutet das Wort Industrial im Namen bereits auf den Klang hin. Wir hören bei allen drei Layer deutlich die Verzerrung. Body und Attack bekommen dadurch sehr viel Präsenz und der Tail-Sound hat einen tonalen Charakter. Man denkt dabei auf jeden Fall an eine illegale Techno-Party auf dem Gelände einer stillgelegten Reifenfabrik.

Zur Versöhnung habe ich dann als letztes Beispiel noch ein 808-Preset genommen. Und das klingt richtig gut. Rund, weich, satt und mit viel Bass – so will man das! Außerdem hat man bei Raw Kick ja immer die Möglichkeit, die Sounds in verschiedenen Tonhöhen zu triggern. Das wird besonders im Hip-Hop oft genutzt, dann ist der Body der Kick auch gleichzeitig der Bass des Songs.

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