Hersteller_Presonus
Test
2
06.06.2016

Fazit
(4.5 / 5)

In Kombination mit dem Presonus Studio 192 (Mobile) und der DAW-Software Studio One spielt der Digimax DP88 seine Stärken aus, denn die Integration in das gesamte System wurde vom Hersteller wirklich vorbildlich umgesetzt. Aber auch wer ein anderes Audio-Interface verwendet, kann mit dem Achtfach-Preamp/Wandler problemlos arbeiten. Die Fernsteuerung über MIDI ist zwar kompliziert einzurichten, es spricht aber natürlich nichts dagegen, die Vorverstärker ganz klassisch von Hand zu steuern – auch wenn dabei durch das Konzept mit dem einzelnen Encoder und den Steuertasten etwas Direktheit in der Bedienung verloren geht. Wenn alle acht Line-Eingänge parallel zu allen acht Preamp-Kanälen nutzbar wären, dann wäre das natürlich ein dickes Plus, denn so könnte man weitere externe Preamps anschließen, ohne dabei auf einen der internen Preamps verzichten zu müssen. Dies kann man dem Digimax DP88 aber nicht ernsthaft ankreiden. Vor allem der hochwertige Klang der Vorverstärker und der erschwingliche Preis von unter 100 Euro pro Kanal sprechen für sich.

  • Pro
  • hochwertiger Klang
  • auch als DA-Wandler verwendbar (8 Line-Outs)
  • hervorragend integriert in ein Setup aus Presonus Studio One und Studio 192 (Mobile)
  • Contra
  • Preamp-Steuerung über MIDI kompliziert einzurichten
  • FEATURES UND SPEZIFIKATIONEN
  • Achtfach-Preamp
  • Interne Wandlung bei bis zu 24 Bit/96 kHz
  • Nahtlose Integration in ein System aus Presonus Studio One und Studio 192 (Mobile)
  • Bauform: 19"/1 HE
  • Anschlüsse:
  • 8 Mikrofon-Eingänge (XLR/DB25) mit zuschaltbarer Phantomspeisung pro Kanal
  • 8 Line-Eingänge (DB25)
  • 8 Line-Ausgänge (DB25) für Signale aus den Preamps
  • 8 zusätzliche analoge Line-Ausgänge (DB25) für anliegende digitale Signale
  • 2 ADAT-Schnittstellen
  • MIDI-Schnittstelle zum Steuern der Preamps (DB9)
  • Wordclock-In/Out
  • Preis: € 889,– (UVP)
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