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Test
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09.05.2011

Pioneer DDJ-S1 Test

DJ-Controller

Volle Kontrolle über Serato Itch

Zwar hat es etwas gedauert, bis Pioneer auf den Controller-Zug aufgesprungen ist, aber dafür liefert der Hersteller ein schlagkräftiges Doppelpack für Traktor- und Serato-Fans ab. DDJ-T1, die Wunderwaffe für den Traktorianer, haben wir bereits vor Kurzem (hier) vorgestellt. Heute ist mit dem DDJ-S1 ein weiteres Familienmitglied zu Gast in der bonedo-Testredaktion, seines Zeichens Plug-and-Play-kompatibler All-in-one Spezialist für Serato-Freunde. Er besitzt ein integriertes Audio-Interface und ist speziell auf die neuseeländische Software ITCH (Version 1.8) abgestimmt. Im Gegensatz zum Geschwister-Modell besitzt er zwar nur zwei Kanalzüge, kann aber mit zwei regelbaren Mikrofonsektionen für MCs und Rapper sowie einer Vielzahl anderer Leckerbissen aufwarten.

So zum Beispiel mit Alphabet-Needle-Search per Ribbon-Controller, zwei unabhängigen Effektbataillonen und einem suchtgefährdenden Slip-Mode. Wem nun das Wasser im Munde zusammenläuft: Eine Investition von 1299 Euro bringt die japanische Kommandozentrale ins Haus - wahrlich kein Preis für Schnäppchenjäger. Zudem ist der Testkandidat aktuell zweihundert Euro teurer als der DDJ-T1. Da sind wir natürlich sehr gespannt, was diesen Aufschlag rechtfertigt. Pioneer plaziert den Testkandidaten im oberen preislichen Tabellendrittel der Itch-verträglichen Konkurrenz, als da wären: Numark NS7FX (1799 € UVP /1499 € Street), Numark NS6 (1199 € /999 €) Allen&Heath Xone:DX (907 €/ 799 €) und Vestax VCI-300 MK2 (1070 € /733 €), Numark V7 (803 € /669 UVP) , und der Denon-HC-5000 ( 829 €/449€ UVP). Ja, das Controller-Angebot für Serato-Fans wird bunter, aber ist es auch innovativ und wird es besser?

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