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Test
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04.05.2012

Numark 4TRAK Test

Vier-Deck-USB Controller mit Mischpult

Der Silver-Surfer für den Club

Ein DDJ-T1 im Metallgewand, ein MC6000 mit mehr Platz oder ein S4 in Silber? Oder alles zusammen? Könnte man meinen, obwohl der Vergleich mit dem Serato Itch-Controller NS6, der ebenfalls aus dem Hause Numark kommt, am zutreffendsten wäre. Denn abgesehen von der Farbgebung könnten die beiden Kommandozentralen als eineiige Zwillinge durchgehen. Was Serato gut ist, scheint Traktor demnach billig. Obwohl „billig“ in diesem Fall mit Sicherheit das völlig falsche Wort ist. Denn „billig“ wirkt Numarks neue Edelkonsole für Traktor Pro ganz und gar nicht. Numark 4TRAK ist eine Symbiose aus DJ-Controller mit integriertem Audio-Interface und klassischem Vierkanal-Mischpult. Die MIDI-Befehlszentrale ermöglicht eine mauslose Interaktion mit der Berliner DJ-Software Traktor Pro, um vier virtuelle Decks nebst Musikbibliothek und Kreativabteilungen zu befehligen. Im Standalone-Betrieb bemächtigt sich das Mischpult externer Zuspieler, wie CD-Player, Plattenspieler, iPad oder Drummaschine.

Genau das richtige Werkzeug für Stage, Kanzel, Tanzbar, Webcast, DJ-Studio und den Partykeller? Eigentlich ja - ihr erfahrt auch gleich, warum das so ist und was es mit dem „Eigentlich“ auf sich hat. Vorher möchte ich jedoch nicht unerwähnt lassen, dass das gute Stück 1199 Euro (UVP) aufruft und somit zu den teureren Hybrid-Geräten gehört. Die Zielgruppe sind daher wohl in erster Linie Anwender mit professionellem Anspruch und dem nötigen Budget sowie Inhaber diverser Clubs und Mobildiskotheken. Hauptkonkurrenten sind für mich die „Hybriden“ American Audio VMS4 (UVP: 519 Euro) und Denon DN-MC6000 (UVP: 799 Euro) - und für den reinen Traktorianer sicherlich auch der DDJ-T1, der NI S4 sowie der VCI-400, denen es im Vergleich zu den zuvor erwähnten Modellen jedoch an einer separaten Mischpultfunktion mangelt.

DETAILS

Erster Eindruck

So schnell sieht man sich wieder, denke ich mir, als ich den 4TRAK aus seiner Kartonage befreie. Frisch von der Messe in die Testredaktion. Das lobe ich mir, wenngleich die Tatsache, dass der Proband vor wenigen Tagen noch Hundertschaften testwütiger Messebesucher inklusive dem Autoren ausgesetzt war, zunächst eine kleine Reinigungs-Aktion einfordert (Moment, ist das nicht mein Fingerabdruck da hinten?). Aber Spaß beiseite, man hatte mich vorgewarnt und ich wollte die Kiste schnellstmöglich im Testparcours haben. Da ist sie nun, und es kann losgehen.  

Die Lieferung besteht aus einer 4TRAK-Einheit, der anschraubbaren FX Kommand Console, einem USB-Kabel und dem Netzteil. Dokumentationen und Serial wurden uns bei diesem Messestück per Link zugeschickt, werden aber im Handel selbstverständlich beigelegt sein. Um genauer zu sein, es werden eine Traktor 2 4TRAK Edition nebst Treibern und ein Quickstart-Manual mitgeliefert.

„Meine Herren, ist der schwer!“ Zwar nicht so schwer wie zwei hochwertige Turntables samt Mixer,  aber gewichtiger als jeder andere DJ-MIDI-Controller, der hier im Studio sein Unwesen treibt. Kein Wunder, handelt es sich doch um eine Konstruktion mit gebürsteter Aluminium-Faceplate und Zierblenden, eingefasst in ein widerstandsfähiges schwarzes Chassis, das mit einem Gewicht von 7,17 Kilogramm rutschresistent auf sechs Gumminoppen ruht. Der 4TRAK wirkt sehr hochwertig verarbeitet und ist formschön abgerundet. Es gibt keine scharfen Kanten, Grate oder störende Schrauben, und die Buchsen sitzen fest im Gehäuse. Erste positive Akzente setzen die Bedienelemente bereits im Trockenlauf.

Je nach Funktion legen die Flachbahnregler ein anderes Gleitverhalten an den Tag: Die Line-Fader sind angenehm leichtgängig, der Crossfader noch leichtgängiger, die FX-Fader zwar zart, aber mit merklich stärkerem Widerstand behaftet, der Pitch ist vergleichsweise schwergängig, dies jedoch im positiven Sinne und ohne zu haken. Eine für mich sehr gelungene Umsetzung. Auch die Drehwiderstände der Potenziometer empfinde ich als angenehm, allerdings sind sie etwas wackeliger, als zum Beispiel bei meinem VCI-300. Was die Buttons angeht, verbaut Numark halbtransparente Modelle aus Hartplastik, die nicht besonders weich an den Fingerkuppen sind und bei heftigen Auslöseattacken auch schon mal den Nachbarn zum „Beben“ bringen (also ihren direkten Nachbarn, nicht meinen). Das hat jedoch keine Auswirkung auf die Funktion an sich.  

Klasse wirken auch die Jogwheels mit ihrem exakten Rundlauf und gut abgestimmten Bremsverhalten. Ich kann bis hierhin wirklich nichts entdecken, was mir einen ernsthaften Anlass zur Kritik gibt. Eine zeitlose, filigrane Ingenieursarbeit, die ihre angedeuteten Qualitäten indes erst noch unter Beweis stellen muss.  

Das Maßband bescheinigt dem 4TRAK eine strategische „Frickelfläche“ von gerundeten 60 x 38 Zentimetern bei 90 mm Arbeitshöhe. Insgesamt geben sich 23 Drehregler, neun Fader, drei Encoder, zwei Touchslider, 85 Buttons und 11 Schalter (ohne Rückseite) die Ehre. Die Funktionen lassen sich recht gut ablesen, in sehr dunklen Umgebungen würde ich persönlich jedoch ein Stagelight einpacken. Standards sind schwarz beschriftet, Zweitfunktionen rot hinterlegt. Zu meiner Überraschung hält sich die Anzahl der Doppelbelegungen in Grenzen, was für eine geradlinige Arbeitsweise vor allem während hektischer Situationen spricht, da die angebotene Befehlspalette meist dem Direktzugriff unterliegt.  

Die FX-KOMMAND Konsole setzt auf eine Kunststoffschiene mit Aluoberfläche, fällt deutlich leichter und schmaler aus als das Hauptgerät und wird ganz einfach auf die zwei Metallschienen an der Rückseite des Hauptgerätes aufgesteckt und danach mittels zweier Stellschrauben arretiert. Sie misst knapp 60 x 5 x 2,5 Zentimeter, wartet mit 12 Drehreglern und 14 runden Tasten auf. Insgesamt kommt die Numark´sche Konsole somit auf rund 160 Bedienelemente plus Jogwheels. Das beeindruckt nicht nur auf dem Papier. Das Platzangebot profitiert sicherlich ein wenig von der Aufsteckleiste, doch trotz der Heerschar an Bedienelementen wirkt die Silberkiste nicht überladen und hat großzügig Raum zwischen den einzelnen Funktionsgruppen. Rock-solid, von Kopf bis Fuß und viel zu groß für die nächtliche Fahrradfahrt in den Club. Urbane Wanderer sollten eine passende Transporttasche ausfindig machen und könnten indes die S-/U-Bahn benutzen, mobile Discotheken setzen wie gehabt auf ein passendes Flightcase und den Laderaum.  

Maxisteck

An der rechten Vorderseite ist die Monitoring-Sektion beheimatet, die neben zwei Kopfhöreranschlüssen im Standard- und Miniklinkenformat einen Volume- und Cuemix-Regler stellt. Letztgenannter blendet stufenlos zwischen dem Master und den zugeschalteten Vorhörkanälen. In ihrer Mitte ist ein Split-Cue-Taster platziert, der Preview- und Hauptsignal auf je eine der Kopfhörermuscheln „schickt“. In punkto Kopfhörerverstärker kann ich dem Kandidaten einen transparenten und ziemlich lauten Pegel attestieren. Für den Fall, dass ein DJ-Team mit zwei Kopfhörern simultan arbeitet, ist allerdings festzuhalten: Kommt ein zweiter Kopfhörer ins Spiel, kann der Sound je nach Leistungsgrad zu zerren beginnen, was darauf schließen lässt, dass sich die beiden Signalwege einen Verstärker teilen.  

Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Kontrollelemente für den Faderstart und die Charakteristik des Crossfaders arrangiert. Vier Schalter legen für jeden Kanal getrennt fest, welcher Crossfader-Seite er zugeordnet ist oder ob er von der Stellung des Faders unabhängig agiert. Je nachdem, wie man sich entschieden hat, kann die linke und/oder rechte Position des Überblendreglers mit einer Startfunktion belegt werden, welche die zugehörigen Decks vom ersten Cuepoint einspielt, sobald der Fader zur Mitte bewegt wird. Für die Flankensteilheit des Crossfaders ist ein Drehregler zuständig. In Stellung Cut öffnet der Fader auf dem ersten Millimeter Regelweg, in Stellung Blend geht’s gemütlicher zur Sache. Durch Lösen von vier Schrauben ist er im Verschleißfall schnell austauschbar, ohne die Kiste einzuschicken zu müssen. Laut Supportaussagen ist der Innofader Pro kompatibel zum Numark NS6. Da Fader-Aufbau und Peripherie des NS6 identisch zum 4TRAK seien, würde dieser auch dort passen. Eine Manipulation der Linefader-Kurven ist leider nicht möglich.  

Dass sich der 4TRAK auch gern ins Zentrum des Studio-Setups katapultieren möchte, wird spätestens klar, wenn man einen Blick auf das anschlussfreudige Backpanel wirft. Satte vier Line-Eingänge im Stereo-Cinch Format warten heißbegierig darauf, Kontakt zu den lokalen Zuspielern aufzunehmen. Zwei von ihnen sind mit optionalen Phono-Preamps nebst einer etwas kleinen Erdungsschraube versehen. Die beiden übrigen operieren alternativ als Mikrofonvorverstärker, was ebenfalls per Stellschalter auszuwählen wäre. Beide Mikrofonbuchsen sind als 6,3 Millimeter Klinke ausgeführt - von Phantomspeisung keine Spur. Macht aber nichts, oder nimmt einer sein U87 statt eines SM58 mit zum Gig?  

Der Master findet seinen Weg in die PA-Anlage über zwei symmetrische XLR-Schnittstellen oder einen Stereo-Cinch-Ausgang. Ferner ist ein Booth-Out zur Versorgung der Monitorboxen am Start, ebenfalls als Cinch. Daneben ist eine USB-Buchse Typ B verbaut, die normalerweise zur Verbindung mit dem Computer dienen würde, in diesem Fall aber mit der FX-Bridge liebäugelt. Natürlich kann man den 4TRAK auch direkt ans Laptop stecken, dann muss man aber auf die Docking-Einheit verzichten. Wollen wir nicht, daher erwähnen wir noch kurz, dass Netzteilbuchse und ein schutzgerahmter Einschaltknopf den Ausflug über das Backpanel beenden und uns zur bereits erwähnten FX-Brücke führen. Sie zeigt an ihrer rechten Seite zwei USB-Kabel, von denen eines in die Hauptkonsole wandert, das andere in den Laptop. Eigentlich ist es etwas schade, dass Numark keine Halterung für den Mobilrechner integriert, wie es beim zugegebenermaßen deutlich schwereren NS7 der Fall ist. Denn wenn 4TRAK und Notebook auf dem Tisch stehen, ist das Ablesen wegen der erhöhten FX-Komponente etwas schwierig. An der Vorderseite hätte ich ferner gerne Schutzbügel für den Transport gesehen.

Aufbau

Zentrales Element der Steuereinheit ist das Mischpult. Standesgemäß mit Line-Fadern, Cue-Tasten, Gain-Reglern und Dreiband-EQs. Letztgenannte verfügen über eine Mittenrasterung mit weißer Kennzeichnung auf den griffigen, leicht konisch zulaufenden gummierten Potikappen. Ihr Arbeitsraum wird, genau wie beim GAIN, mit „Min“ und „Max“ angegeben. Das Quickstart-Manual gibt leider keinen Aufschluss über den Boost. Eine Linksdrehung löscht im Standalone-Betrieb, anders als in Traktor, das gesamte Frequenzband aus. Kill-Switches sind an der Konsole nicht zu finden. Mit den EQs hat der DJ das Frequenz-Geschehen gut im Griff, denn sie arbeiten sehr präzise. An der Extremstellung gibt es eine Deadzone von etwa 10 Grad, der Freiraum zwischen den Potis beträgt rund 15 Millimeter, was etwa einem kleinen Finger entspricht und dem Autoren zur reibungslosen Bedienung ausreicht, ohne dass dieser angrenzende Potis beim Schrauben in Mitleidenschaft zieht. Rechts unterhalb des Bass-EQs ist ein kleiner Schalter verbaut, mit dem sich das Eingangsrouting des jeweiligen Kanals bestimmen lässt (PC oder Line). Dies gewährleistet einen unabhängigen Betrieb für jeden Einzelkanal als PC-Deck oder Analog-Input. Das Pegelmeter ist mit 11 LEDs relativ hoch aufgelöst (neun Einheiten gelb, zwei Einheiten rot) und operiert Post-Fader, Post-EQ. Genau wie die Equalizer lässt es eine Dezibel-Einteilung vermissen. An den Einzelkanälen sind zu meinem Bedauern keine LED-Anzeigen verbaut, was gerade für die Standalone-Funktion schade ist. Darüber sind eine Riege Tasten für das Effektrouting aus Traktor positioniert.

Auf der 12-Uhr-Position sehe ich die Lautstärkeregler für den Master- und Booth-Ausgang sowie die Navigationselemente. Eine Zeile tiefer verbaut Numark drei Tasten, die vom User frei belegt werden können und daher lediglich mit ASSIGN betitelt sind. Etwas Ähnliches gibt es an den beiden Flanken. Nur dass hier je ein freier, doppelt belegbarer Push-Encoder und ein 30-Millimeter-Fader auf Befehlszuweisung warten. Wenn das nicht absolut zu begrüßen ist und direkt zum steuerbefehlstechnischen Nachdenken anregt... Darüber kommt noch ein Key-Transpose zum Vorschein, der die Tonhöhe des laufenden Tracks transponiert, wofür zunächst die Key-Taste zu aktivieren ist. Wie sich das anhört, hört ihr weiter unten.

Jogwheel

„Einhundertfünfziger-Jogwheels“ (150 mm Durchmesser!) - welche der zahlreichen Kommandobrücken im Universum der DJ-Controller kann das schon von sich behaupten? Nicht viele, aber der 4TRAK kann! Sie sind nicht nur ein optischer Blickfang, sondern auch in ihrer Präzision gut aufgestellt. Die seitengeriffelten Teller besitzen eine Auflösung von 3600 Ticks pro Turnus, was präzises Scratchen und „Nudgen“ zulässt. Auch sehr langsame Bewegungen werden akkurat übersetzt und von der Software gut interpretiert. Standardmäßig arbeiten die Teller im Nudge-Modus mit ausgeschalteter Touch-Funktion. Scratch schaltet den Sensor scharf und aktiviert die gleichnamige Funktion. Die berührungsempfindliche Auflagefläche misst 130 Millimeter im Durchmesser und ist von einem milchigen Ring umgeben, der ja nach Arbeits-Layer respektive Deck entweder grün oder blau illuminiert (umzuschalten via Layer-Button). Ein Lauflicht identischer Farbgebung visualisiert die Abspielrichtung des Titels. Regler zur Justage des Tellerwiderstands oder zur Feinjustierung der Touch-Sensitivität sucht man vergebens, könnten in dieser Preisklasse aber meiner Meinung nach durchaus an Bord sein.

Pitch

Der Pitchfader residiert an den Außenflanken der jeweiligen Deck-Sektionen und ist satte 100 Millimeter lang. Sein Regel-Intervall kann in der Software in 14 Schritten eingestellt werden und reicht von plusminus zwei bis 100 Prozent. Durchgeschaltet wird mit RANGE. SET MASTER deklariert das zugehörige Deck als Taktgeber für das Quartett. ASSIGN ist nicht belegt. In der Mitte des Regelweges zeigt eine LED an, wenn der Pitch-Wert den Wert „Null“ und der Song somit sein Originaltempo hat. An den Nord- und Südpolen konnte ich minimale unsensible Bereiche ausmachen, was in der Praxis keine Relevanz hat und somit zu vernachlässigen ist. In Traktor Pro stellt sich heraus, dass mit diesem Pitch-Slider feinste Geschwindigkeitsanpassungen im Hundertstel-Bereich möglich sind, sodass einer exakten manuellen Abstimmung der Tracks auf ein einheitliches Tempo nichts im Wege steht. Die beiden Pfeile über dem Null-Indikator zeigen an, in welcher Richtung der ursprüngliche Fader-Wert eines Decks nach einem Wechsel abzuholen wäre, bevor der Pitch wieder anschlägt. Wer statt Jogdials lieber Pitchbend-Taster verwendet, um seine Tracks in den Gleichschritt zu schubsen, bitteschön: Sie befinden sich unterhalb des Faders und operieren mit +/- 16% (direkt, nicht zunehmend). Damit der Zuhörer während potenzieller Tempoänderungen keine Schwankungen in der Tonhöhe wahrnimmt, implementiert der Softwarehersteller eine optional zuschaltbare Timestretch-Funktion, gemeinhin bekannt als Keylock. Das Dehnen und Interpolieren des Audiomaterials kann natürlich nur bis zu einem bestimmten Grad frei von hörbaren Artefakten funktionieren. Bei Traktor waren es im Test je nach Basismaterial zwischen vier und sechs Prozent.

Unten Kommen wir als Nächstes zur Transportsektion, die standesgemäß unterhalb der Jogwheels in Form dreier Schaltflächen für Cue, Play und Sync sitzt. Die Tasten sind extragroß ausgefallen und zudem hell beleuchtet, womit sie auch hektischen Situationen und dunklen Kellern entspannt begegnen können. Eine Zeile darüber finden wir fünf Tasten für ebenso viele Hotcues. Sie leuchten gelb auf, sobald der Titel Speicherpunkte vorweisen kann. In Kombination mit Shift links daneben lassen sich die Plätze im Handumdrehen wieder freiräumen. In meinen Augen sind die Taster für impulsives Cuejuggling etwas zu klein und hart geraten. Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache, wenn man bedenkt, dass diese Art der Tastenauslegung bereits seit dem VCI-100 zum Einsatz kommt und dieser damit nicht schlecht gefahren ist, wenngleich es im Internet schnell einige Umbauten gab. Wer lediglich Startpunkte triggern oder Scratch-Marker anfahren will, wird mit der Auslegung und Positionierung sicherlich zufrieden sein, liegen sie doch unterm Teller und somit quasi direkt bei der Hand.

Rechts unten hat Numark zwei Taster für die Gridmarker mit „Move“- und „Delete“-Funktion verbaut. Das Grid, welches zur Synchronisation der Tracks im Beat-Sync-Modus dient, kann also im Bedarfsfall bequem von der Hardware vollzogen werden. Super! Fehlen uns eigentlich nur noch die Kreativ-Sektionen über dem Jogwheel und auf dem Aufsteck-Board, denen wir im nachfolgenden Praxisteil auf den Zahn fühlen.

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