Hersteller_M-Audio Mikrofon
Test
2
04.10.2008

Fazit
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"No va", also "geht nicht", trifft auf das M-Audio Nova nicht zu. Denn es geht. Genauer gesagt: Es geht so. Denn über die Probleme des Großmembran-Mikrofons kann man nicht hinweghören. Das Gerät funktioniert zwar, aber selbst bei derart geringen Preisen sollten Audio- und Verarbeitungsqualität besser sein. Das Nova kann man jedoch auch als Aufforderung verstehen, sich bei Kaufwünschen nicht immer unbedingt am untersten Ende der Preisskala zu orientieren. Wer ein wenig mehr aus dem Sparstrumpf zu kramen bereit ist, kann deutlich bessere Mikrofone in Betracht ziehen. Eine langfristige Investition ist das M-Audio definitiv nicht. Daher ist es im Endeffekt oft teurer, einige Monate später festzustellen, dass man doch nicht zufrieden ist und sich ein teureres, besseres Mikrofon zu besorgen. Dann lieber sofort. Da auch M-Audio für diesen Fall etwas im Programm hat, muss es also noch nicht einmal ein anderer Hersteller sein. Meine Erfahrungen mit den höherpreisigen M-Audios sind durchweg gut. Allerdings sollte man zur Sicherheit auch diese Modelle vor dem Kauf auf Verarbeitungsfehler prüfen und auf ihre Audioqualiät hin untersuchen. Vom Nova jedoch sollte man besser in jedem Fall die Finger lassen.

  • Pro
  • Kabel im Lieferumfang
  • preiswert
  • klassisches, unauffälliges Design
  • rauscharm
  • Contra
  • komprimiert stark
  • unnatürliche, überspitzte S- und T-Laute
  • Mitten klingen verwaschen und undifferenziert
  • fehlerhafte Verarbeitung
  • TECHNISCHE DATEN
  • Großmembran-Kondensator-Mikrofon
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Grenzschalldruck-Pegel 128 dB SPL
  • Feldübertragungs-Faktor 16 mV/Pa
  • Eigenrauschen 14 dB(A)
  • Frequenzgang 20 Hz - 18 kHz
  • Preis € 111,00 (UVP)
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