Hersteller_Neumann
Test
2
12.04.2018

Fazit
(5 / 5)

Mein Vorschlag, den „Einworttest“ einzuführen, stieß bei meinem Chefredakteur leider auf taube Ohren. Sonst hätte hier schlichtweg „Wow!“ gestanden. Dazu ein paar Bildchen vom Neumann U 67, ein paar Audios, fertig.

Man kann ein „Wow!“ aber auch begründen: Das 67 ist ein Mikrofon, das zwar färbt, es aber hinbekommt, diese Farbe immer angenehm, schmeichelnd und signalaufwertend klingen zu lassen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Es klingt bei wirklich jedem Pattern, Abstand und Besprechungswinkel hervorragend.

Ob man wirklich 6000 Euro ausgeben kann, will oder muss, das muss jeder für sich beantworten. Eine Fehlinvestition ist es nur dann, wenn der Rest der Aufnahmekette qualitativ abfällt oder die Fähigkeiten von Musikern oder Technikern nicht hoch genug sind, die Vorteile des U 67 auszukosten.

Mit dem „neuen“ U 67 produziert Neumann nicht nur ein „original“ U 67, sondern ein „perfektes U 67“ – denn auf dem Gebrauchtmarkt findet man auch verbastelte und gar nicht (mehr) so umwerfende Mikros.  

  • Pro
  • absolut edler, hervorragender Klangcharkater
  • Bau so genau wie möglich anhand der Originalunterlagen
  • flexibel in verschiedenen Recordingsituationen einsetzbar
  • Contra
  • -
  • Features und Spezifikationen
  • Membrangröße: groß (1“), mittenkontaktiert
  • Empfängerprinzip: Doppelmembran-Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristiken: Kugel, Niere, Acht
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: über Speisenetzteil
  • Frequenzgang: 20 Hz - 20 kHz
  • THD+N: 17 dB(A-bewertet) bei Nierencharakteristik
  • Übertragungsfaktor: 24 mV/Pa bei Nierencharakteristik
  • maximaler Schalldruckpegel: 114 dB (0,5% THD+N)
  • Preis: € 5990,– (Straßenpreis am 10.04.2018)
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Auspackbilder findest du hier ->

Neumann U67 Set

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