Gitarre Bass Hersteller_Mooer
Test
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27.02.2017

Praxis

Praxis und Sound

Die Bedienung des Micro Drummers ist im Grunde kinderleicht und intuitiv. Man sucht sich einen Style und das entsprechende Pattern aus, stellt das Tempo ein und schaltet das Pedal an. Die Kehrseite der Medaille sind fehlende Programmiermöglichkeiten, sodass immer nur ein und dasselbe Pattern abgespielt wird, bis man das Pedal wieder ausschaltet. Um einen Style, bzw. Groove zu ändern, muss man sich zum Pedal hinunterbeugen und mit dem Mode-Regler ein neues Pattern suchen. Diese Maßnahme macht sich auf der Bühne natürlich nicht wirklich gut. Deshalb sehe ich das Haupteinsatzgebiet des Micro Drummers eher zuhause oder im Proberaum. Aber wie klingen die einzelnen Grooves? Zu diesem Zweck habe ich eine kleine Auswahl der Styles und Pattern für euch aufgenommen. Zu hören sind folgende Styles: Pop, R & B, Jazz und Funk.

Die einfachste Methode, das Pedal zu verwenden, ist das Durchschleifen der Gitarre und die Weiterleitung des Ausgangssignals in eine Soundkarte oder Gesangsanlage. Hierbei sind der Phantasie natürlich keine Grenzen gesetzt, aber wenn man mit einem Verzerrer ins Pedal gehen möchte, muss man tunlichst darauf achten, dessen Eingang nicht zu überbraten.

Kommen wir zum Einsatz vor dem Gitarrenamp. Da hier auch der Schlagzeugsound über den Amp und die Gitarrenbox kommt, klingt es nicht nur frequenzkastriert, sondern auch sehr rotzig, was aber durchaus seinen Reiz haben kann. Im folgenden Audiobeispiel hört ihr das Pedal mit durchgeschleifter Gitarre vor dem cleanen Amp mit einem winzigen Schuss Delay.

Vor einem verzerrten Gitarrenamp wird es dann richtig böse und auch ein wenig unberechenbar. Hier interagiert die Eingangsstufe nicht nur mit dem Gitarrensignal, sondern auch mit den Akzenten des Drumcomputers. Der eine oder andere mag einem verzerrten Schlagzeug skeptisch gegenüberstehen, aber ich finde es irgendwie gut.

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