Test
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30.09.2020

Mixars UNO Test

Zweikanal DJ-Mixer

Battlemixer mit Galileo Kallisto Fader

Mixars hat mit dem Uno einen 2-Kanal-Battlemixer im Sortiment, der mit seinem robusten Vollmetallgehäuse, den umfangreichen Anschlussschnittstellen und einstellbaren Cross- und Line-Fadern primär Scratch- und Mix-DJs ansprechen dürfte, die einen preisgünstigen Mixgefährten für zuhause, unterwegs, Party oder als Ersatzpult suchen. Das Pult kostet nämlich schlappe 129 Euro und hat so manches Goodie an Bord, dem wir im nachstehenden Artikel auf den Zahn fühlen wollen. 

Details

Mixars Uno ist das aktuell günstigste Mischpult der Mixars-Flotte. Im Gegensatz zum Mixars Duo verzichtet der Hersteller beim kleinen Geschwistermodell auf ein USB-Audiointerface und integrierte MIDI-Controller. Gegenüber dem Vorgänger Mixars Cut hat der Testkandidat allerdings in einigen Aspekten zugelegt, muss jedoch auf die integrierte Effekteinheit des MXR2 verzichten. Ein Alleinstellungsmerkmal möchte ich allerdings nicht verschweigen: Im Mixars Uno wird der kontaktlose Dual-Rail-Crossfader „Galileo Kallisto“ verbaut, den der Hersteller als „messerscharf“ beschreibt und dem er eine hoher Lebensdauer bescheinigt.

Was ist im Paket?

Kurz gesagt der Mixer, Tech-Sheets und Stromkabel. Das Vollmetallgehäuse ist akkurat verarbeitet, lackiert und entgratet. An der Bodenplatte sind vier Standfüße auszumachen und ein Lochblech, wo wahrscheinlich der Trafo sitzt. Mit 3,8 kg und Maßen von 240 x 306 x 104 mm gibt sich der Mixer genügsam, was Transportgewicht und Stellplatz angeht.

Aufbau und Anschlüsse

Mixars Uno verfügt über zwei Hauptkanäle, die sich mit Line- und Phono-Signalen speisen und über einen Dreiband-EQ nebst kombiniertem Hoch-/Tiefpassfilter im Klang anpassen lassen. Für Turntables und CD-Player (oder sonstige Line-Zuspieler) sind separate Anschlüsse zugegen, wobei on top einmal zwischen Phono/Line-Pegel rückseitig selektiert werden darf. Umgeschaltet wird dann über dem Kanalzug via Schiebeschalter. Dazu gesellt sich ein kombinierter Mike/Line-Aux-Weg (XLR/Klinke-Combobuchse, Miniklinke, Cinch) mit zweibändiger Klangregelung und Einschaltknopf. Insgesamt kommt das Mischpult so auf sieben (!) Eingangsanschlüsse. 

Weiter südlich trifft man auf das Fader-Bataillon. Crossfader und Line-Fader lassen sich in der Kurvencharakteristik anpassen und verfügen über Schalter zur Umkehrung der Laufrichtung. Auf der rechten Außenflanke findet sich neben den Lautstärkereglern für die Master- und Monitoranlage die Vorhöre, die mit einem Pegelsteller, Cue-Fader und Master/Cue-Schalter bestückt ist. Ein klarer Zuspruch an die Fraktion der Scratch-DJs. Dieses Konzept trifft man aktuell selten an, Ausnahmen bilden die beiden „Luxusliner“ RANE Seventy und Reloop Elite oder auch der Behringer Nox 101 und Numark M2, um mal zwei preiswerte Pendants zu nennen.

Für die Verbindung mit der Beschallungsanlage stehen beim Mixars UNO neben drei Paar Cinch-Buchsen für Master, Booth und Rec sogar symmetrische XLR-Ausgänge (Master) bereit. Genug Outputs also für die PA, Monitorboxen und zum Aufzeichnen – recht so. An der Vorderseite, gleich neben dem auffälligen MIXARS Schriftzug, ermöglichen je eine Standard- und Miniklinkenbuchse den Anschluss von Kopfhörern.

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