Software
Test
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01.05.2019

Praxis

Klang

Der MFB Tanzbär bietet einen tollen elektro-synthetischen Klang. Gerade die analogen Sounds überzeugen durch ihren rohen, druckvollen Sound, den viele Puristen schätzen werden. Der Bassline-Synth macht ebenfalls eine gute Figur, ist mir persönliche aber zu einfach gehalten, hinzukommt seine etwas umständliche Bedienung.

Die mitgelieferten Samples sind ziemlich „vintage“, oder anders formuliert, eher altbacken. Dank des mitgelieferten Tools lassen sich aber ohne Probleme auch eigene Sounds laden, die dann ordentlich von den analogen Filtern (LF oder BP) profitieren. Die digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten sind begrenzt, aber für Drum-Sounds vollkommend ausreichend, zumal bei extremen Tuning-Änderungen typische Artefakte entstehen.

Bedienung

Der MFB Tanzbär 2 ist in seinem Funktionsumfang recht komplex, was eine gewisse Einarbeitungszeit unumgänglich macht. Leider ist das mitgelieferte Handbuch äußerst nüchtern, als didaktisch-schön geschrieben, zumal es auch kleinere Fehler enthält. Man muss somit anfangs sehr viel doppelt und dreifach lesen sowie vor und zurückblättern. Einige Dinge waren aber auch, nachdem ich sie hoffentlich verstanden hatte, nicht so richtig intuitiv umsetzbar. Wer Lust auf Programmieren bzw. ‚Frickeln‘ hat, der wird hier dennoch viel Potenzial entdecken können.

Sampleimport

Der Tanzbär 2 kann Samples abspielen und es lassen sich sogar eigene laden. Dazu steht auf der Website ein Download zur Verfügung der die „Tanzbaer Tools“ für Windows und OSX beinhaltet. Darin sind die Firmware Updates, das Firmware-Flash-Tool und das Sample-Transfer Tool enthalten. Die Übertragung ist MIDI-typisch langsam, aber es funktioniert unkompliziert. Top!

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