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29.05.2020

Matrix-Umbau Teenage Engineering PE 400 Modular-Synth

Das Lego-Ikea-Prinzip des Modular-Systems von Teenage Engineering funktioniert besser mit einer EMS-Matrix! Das dachte sich Dave Vondle und hat es einfach gemacht.

MatrixSynth

Das Modular-System von Teenage Engineering ist optisch sehr auffällig, dennoch hat es sich nicht total durchgesetzt. Das kann an dem Konzept liegen und daran, dass es doch sehr speziell ist. Aber mit einer Matrix, die man von Maplin, EMS VCS 3 / SynthiA, AKS oder dem Analogue Solutions Vostok und in neuerer Form dem Erica Syntrx her kennt, ist es irgendwie cooler und man braucht weniger Kabel. Dave Vondle hat sich die Mühe gemacht und dazu auch ein Video, wie er die beiden Geräte verbunden hat. Wer möchte, kann sich das „abgucken“ und ja, es wird wohl die Garantie nicht verlängern.

TE400 matrix

TE 400 Matrix von Dave Vondle

Was ist drin?

Die Optik der Matrix erinnert durchaus an den VCS 3, aber eigentlich ist es doch sehr anders, wie dessen Struktur funktioniert. Während ein EMS drei Oszillatoren hat, die vom Shaping „leben“, hat man drei feste Schwingungstypen fest eingebaut. Jedoch handelt es sich bei TE bei jeder Schwingungsform ja um einen eigenen Oszillator, deshalb findet man dessen Steuerung mitsamt Pulsbreitenmodulation (für das Rechteck) und FM-Eingang für die Modulation bei den anderen beiden. Beim EMS ist der dritte Oszillator übrigens ein Audiooszillator, der jedoch „nur“ bis 500 Hz reicht, da er als Modulationsoszillator gedacht ist.

Beim TE gibt es Ausgänge für den LFO, die beiden Hüllkurven, Filter und die beiden VCAs aber auch den Sequencer, Zufallsgenerator und Rauschgenerator kann man dort abgreifen. Es gibt keine Hallspirale. Allein weil diese Dinge alle verschieden sind, sollte man natürlich nicht denken, dass der Sound an EMS erinnern wird. Es ist einfach nur eine Methode Patchkabel wegzulassen und das Patchen über die Matrix zu erledigen. Die ist so breit wie das System und passt daher sehr gut über das Bedienpanel.

Weitere Information

Über das TE Modular-System 400 mit dem etwas verwirrenden Namen „Pocket Operator“ (obwohl es sicher in keine Hosentasche passen wird) gibt es bereits hierDave Vondle hat alles bereitgestellt, um seine Idee nachzubauen. Das teuerste ist die Ghielmetti Matrix für 494 Dollar. Das Gesamtpaket mit Pins und benötigten Materialien kostet 646,43 Dollar.

Die Website dazu ist hier.

Video

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