Hersteller_Ludwig
Test
4
25.07.2016

Fazit
(3.5 / 5)

Die Wiederauflage der „Studenten-Bude“, des USA Club Date, kommt etwas halbgar daher. Erwartet hätte man ein Kit im Retro-Style, das preislich leicht über den Fernost-Serien liegt und bei Vintage-Fans für eine neue Alternative in der unteren Mittelklasse sorgt. Immerhin gibt es klanglich nichts zu monieren. Die drei Kessel liefern in breitem Stimmumfang das, was man von einem authentischen Ludwig erwartet: warme, mittig-bollernde Klänge, die an die 60er und 70er Jahre erinnern. Mit den kleinen technischen Mängeln und einigen optisch steigerungsfähigen Details wie der Lackierung der Bassdrum-Hoops, ist das Club Date allerdings eher in der unteren Mittelklasse verortet, und selbst da hätte es starke Konkurrenz. Wer ein echtes „Made in USA“ Ludwig haben will und über genug Kleingeld verfügt, wird sich daran vermutlich nicht stören. Alle anderen bekommen für knapp 2100 Euro woanders wesentlich mehr Schlagzeug fürs Geld geboten. 

  • Pro
  • authentische, rumpelige Sounds
  • hoher Stimmumfang
  • zeitloses Design
  • Flat Imperial Lugs
  • Contra
  • hoher Anschaffungspreis
  • Bassdrum-Füße sind zu kurz
  • Nachlässig lackierte Bassdrum Hoops
  • Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Ludwig
  • Serie: Club Date USA 2016
  • Downbeat Konfiguration
  • Finish: Ruby Strata Folie
  • Kessel: 7-lagige Pappel-Ahorn Kessel, 6 Millimeter stark
  • Runde Gratungen
  • Classic Cast Spannklauen
  • Flat Imperial Lugs
  • Kesselgrößen:
  • 20" x 14" Bass Drum (ungebohrt)
  • 12" x 08" TomTom
  • 14" x 14" Floortom
  • Herkunftsland: USA
  • Zubehör: Tomhalter, Vibra Band, 3 Floortom-Beine
  • Preis: (Verkaufspreis) EUR: 2099,-

Seite des Herstellers: ludwig-drums.com

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