Keyboards
Test
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04.12.2018

Lab4Music Sipario Test

MIDI Router/Merger

Alles hört auf ein Kommando!

Jeder Keyboarder wird die Situation kennen: Man steht auf der Bühne, bedient mehrere Keyboards und muss zwischen den Songs immer die passenden Sounds und Presets auswählen. Als „Herr der Klänge und Tasten“ kommt man gerade bei komplexen Setups schon mal durcheinander, denn zahlreiches Umschalten erfordert schon eine gewisse Sorgfalt. Wer sich diese Arbeit in Zukunft etwas leichter machen möchte, dem wird sich der Sipario MIDI-Router von Lab4Music als nützlich erweisen. Der italienische MIDI-Router ermöglicht das Steuern von bis zu acht verschiedenen Geräten und erlaubt das Erstellen von insgesamt 40 Szenen, die sich jeweils aus 30 Performances à 8 Layer unterteilen lassen.

Dabei eignet sich der Sipario nicht nur für den Livebetrieb: auch unter Studiobedingungen lässt er sich in diversen Szenarien prima verwenden. ‚Sipario‘ kommt aus dem Italienischen und bedeutet „Vorhang“. Interessanterweise gibt es den kleinen MIDI-Router schon seit knapp zwei Jahren und ist bisher das einzige Produkt der „Lab4Music“-Schmiede. Auffallend ist neben dem Metallgehäuse das farbige TFT-Display mit Touch-Funktion sowie eine recht überschaubare Bedienoberfläche. Schauen wir uns einmal genauer an, was der MIDI-Router so alles kann.

Details

Erster Eindruck

Der kleine italienische MIDI-Router präsentiert sich in einem robusten Metallgehäuse, das mit einem stattlichen Gewicht von 700 g weitaus schwerer ist, als es den Anschein hat. Bei der kompakten Bauweise ist das allerdings sehr von Vorteil: Immerhin steht die kleine schwarze „Kiste“ dank der Gummifüße rutschfest und bombensicher und lässt sich problemlos auf Keyboards, Racks oder Studiotischen abstellen. Optisch erinnert der MIDI-Merger dabei an einen kompakten Monitor-Controller. Durch die angewinkelte Oberfläche macht er auch auf meinem Schreibtisch eine gute Figur. Schön ist auch die Tatsache, dass der Router via USB mit Strom versorgt wird, was schon mal ein externes Netzteil überflüssig macht.

Oberfläche

Wie bereits erwähnt, ist die Oberseite des Sipario sehr überschaubar. Neben dem mittig angeordneten, farbig leuchtenden TFT-Touch-Display mit 320 x 240 Pixeln gibt es noch einen Drehencoder mit Push-Funktion, einen Exit-Taster sowie den grün leuchtenden Fun-Taster. Letzterer ermöglicht ein Durchschalten durch die einzelnen Performances. Daneben wurden auf der Oberseite die wichtigsten Funktionen der Taster und Ausgänge gedruckt: Mein erster Eindruck ist sehr positiv.

Anschlüsse

Die Anschlüsse des Lab4Music Sipario sind auf der Rückseite des Geräts platziert. Auffällig sind vor allem die vier MIDI-Buchsen, die sich jeweils in zwei Ein- bzw. Ausgänge unterteilen lassen. Gleich daneben befindet sich eine USB-Buchse zum Aufstecken eines Speichermediums. Auf diesem können nicht nur Szenen abgespeichert werden: Auch Software-Updates können mit dessen Unterstützung aufgespielt werden. Eine Klinkenbuchse ermöglicht darüber hinaus das Anschließen eines Sustainpedals. Über eine äußere USB-Buchse wird der Sipario mit Strom versorgt. 

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