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Test
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29.06.2011

DETAILS

Mit 56,5 cm Länge und 1020 g Gewicht ist das MicroKey in etwa so groß wie eine Melodica. Das Gehäuse ist aus recht stabil erscheinendem Kunststoff und wirkt nicht billig.

Anschlüsse

Die Geschichte der Anschlüsse ist schnell erzählt: Es gibt keine außer drei USB-Buchsen. Eine zum Anschließen an den Computer und zwei weitere, die auf zusätzliche USB-Geräte warten. Das MicroKey ist nämlich gleichzeitig auch USB-Hub. Eine sehr nützliche Sache, wenn man bedenkt, dass viele Laptops nur noch zwei USB-Buchsen haben. Da manche Software einen Dongle verlangt, wäre dann schon kein Platz mehr für Keyboard und Audiointerface. Einen Netzteilanschluss gibt es nicht, die Stromversorgung läuft über USB.

Bei allem Verständnis für Korgs Minimalismus vermisse ich aber doch etwas Wichtiges: die Buchse für ein Sustainpedal. Virtuose Klavierparts mit Pedal sind vielleicht nicht die typische Anwendung für dieses Keyboard, aber Sustain braucht man manchmal schon, auch bei einer Pop-Produktion.

Bedienelemente

Die einzigen Bedienelemente sind Pitch- und Modulationsrad sowie Oktavtaster.Die Räder sind hochwertig und wackeln nicht, die Oktavtaster können in unterschiedlichen Farben leuchten und zeigen damit an, um wie viele Oktaven man gerade transponiert hat.

Es gibt einige Parameter, die editiert werden können. Das geht aber nicht am Gerät selbst, sondern nur über die Editor-Software.Im Editor lassen sich dann MIDI Kanal, Velocitykurve und die Controllernummer für das Modulationsrad für den Fall festlegen, dass man etwas anderes als Modulation steuern möchte.Dass man für diese wenigen Parameter eine Editor-Software braucht, halte ich persönlich für etwas unangemessen. Ich bin zwar auch kein Fan von kryptischen Tastenbefehlen, aber mithilfe eines einzigen "Edit" Knopfes und Zuhilfenahme der Keyboardtasten kann man bei anderen, im Prinzip ebenso simplen Controllerkeyboards, immerhin ein paar zentrale Parameter am Gerät selbst einstellen. Andererseits wird man am MicroKey wahrscheinlich überhaupt nichts einstellen müssen, denn die Velocitykurve ist ab Werk gut justiert und der MIDI-Kanal ist in Verbindung mit einer Sequenzersoftware meistens unerheblich. Wer andere Controller als nur Modulation braucht, der sollte sich sowieso ein Nanocontrol dazustellen.

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