Test
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22.04.2019

Fazit
(4 / 5)

Kali hat mit den LP-8 klassische Zweiwege-Aktivmonitore im Angebot, die auch auf Meterbridges größerer Pulte gefallen können. Kein Zweifel, wie auch die LP-6 sind auch die Kali Audio LP-8 gelungene Studiomonitore. Allerdings würde ich von den beiden „Lone Pine“-Speakern in den meisten Fällen eher zum kleineren Modell LP-6 statt zu diesen LP-8 raten. Die LP-8 zeigen einen leicht erweiterten Frequenzgang nach unten, spielen minimal kräftiger, zeigen deutlichere Höhen. Für zwei Drittel des Preises einer LP-8-Box erhält man die LP-6, die damit über das deutlich attraktivere Preis-Leistungs-Verhältnis verfügt.

Ich will die LP-8 aber definitiv niemandem ausreden: Blendet man den Vergleich zur LP-6 aus, bleibt die Kali LP-8 eine ordentlich aufspielende Monitorbox zum kleinen Preis, die in größeren Räumen, bei höheren Hörabständen und höheren gewünschten Abhörpegeln die absolut richtige Box sein kann. Die LP-8 ist rundum gelungen, aber kein „Gamechanger“.

  • Features und Spezifikationen
  • aktiver Nahfeldmonitor
  • Class-D-Verstärker, bi-amped, 40/60 Watt
  • Basstreiber: 8 Zoll
  • Hochtöner: 1 Zoll
  • 3-D Imaging Waveguide
  • Bassreflexöffnung vorderseitig
  • Frequenzgang: 45 Hz–21 kHz (± 3 dB)
  • Übergangsfrequenz: 1,5 kHz
  • max. SPL: 114 dB
  • unsymmetrischer Eingang: Cinch (RCA, -10 dBV)Symmetrische Eingänge: Klinke und XLR (jeweils +4 dBu)
  • HF Trim: -2 dB, ±0 dB, +2 dB
  • LF Trim: -2 dB, ±0 dB, +2 dB
  • 8 Boundary EQ Settings
  • Maße: 41,2 x 25,4 x 28 cm (H x B x T)
  • Gewicht: 9 kg
  • Stückpreis: € 299,– (Straßenpreis am 13.4.2019)
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