Software
Test
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10.06.2019

Praxis

Mosaic Series im Einsatz

Beide Libraries gefallen mir sowohl von der Klangqualität her als auch von der der stimmigen und sich ergänzenden Ästhetik. Die Parameter zur Klangveränderung sind sinnvoll gewählt, inspirierend und bieten außerdem genau die richtige „Tiefe“, um zweckdienlich in den Sound einzugreifen, ohne dass man sich im Parameterdschungel verzettelt. Das übersichtliche und logisch aufgebaute GUI begünstigt einen kreativen Workflow und die „Bewegungshelfer“ (Macro Sequenzer, Arpeggiator) sorgen stets für ein lebendiges Klangbild.

Klang

Im Folgenden habe ich in jeder Kategorie einige Presets (teilweise angepasst) angespielt. In allen Audiobeispielen wurden ausschließlich die internen Effekte von Mosaic Keys/Voices ohne zusätzliche Plugins verwendet. Mosaic Voices macht den Anfang …

Nun folgen die Audiobeispiele der Preset-Kategorien von Mosaic Keys …

Was fällt auf?

Die insgesamt sehr produktionsfertig klingenden und äußerst tighten (Temposynchronität) Sounds hinterlassen auf meinem Macbook Pro (2,8 GHz Intel Core i7, 16 GB RAM) schon einen kleinen Fußabdruck bezüglich der Rechnerauslastung. Die Praktikabilität wird hingegen nicht nennenswert eingeschränkt, sodass ich problemlos mehrere Instanzen in bereits bestehenden Projekten verwenden kann. Dafür erhält man lebendige und musikalische Texturen und Instrumente, die auch in Scoring-fremden Kontexten sehr gut verwendbar sind. Dem gewinnbringenden und umfassenden Einsatz im weiten Feld der Populärmusik steht aus meiner Sicht nichts im Wege. Im Vergleich zu Heavyocitys Scoring Guitars 2, das ich vor einiger Zeit testen durfte, fällt mir positiv auf, dass Mosaic Keys und Mosaic Voices gut „spielbar“ sind, da auch die Texturen weitgehend ohne jegliche Dur-/Moll- oder Grundtonprägung sind, was die universelle Verwendbarkeit begünstigt.

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