Handpan_Harmonic_Art
Test
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09.07.2017

Harmonic Art Handpan Test

Handpan

Metallmusik

Bis vor kurzem war die Nachfrage nach Handpans immer größer als das Angebot, deshalb verkaufen die meisten Handpan-Bauer direkt an ihre Kunden, ohne den typischen Weg über einen Musikladen oder Vertrieb zu gehen. Der Nachteil dieser Situation ist, dass man den Instrumentenbauer kennen lernen muss, und selbst wenn dieser zustimmt, ein Instrument zu bauen, man zum Teil ziemlich lange darauf warten muss.

Aber allmählich wandelt sich die Angebotslage, und seit einiger Zeit gibt es bei einigen der großen deutschen Musikläden wieder Handpans zu kaufen. Die ersten Vertreter kamen von der deutschen Firma Terre, und jetzt hat es ein weiterer Kandidat in die Ladenregale geschafft: Die Harmonic Art Handpans aus Kolumbien.

Details

Auf der Website des Herstellers findet man einige Informationen über die Harmonic Arts Handpans. Sie werden in Kolumbien aus deutschem Stahl gebaut, und es sind die gleichen Instrumente, die Meinl unter dem Namen Meinl Sonic Energy Harmonic Art Handpan anbietet. Nach Herstellerangaben rosten oder verstimmen sie sich nicht – das ist für ein Instrument dieser Art eine mutige Aussage.

Die Harmonic Art Instrumente sind für einen Handpan recht bauchig, haben aber sonst die typische Form, die an eine fliegende Untertasse erinnert. Eines der ersten Dinge, die ins Auge fallen, ist das zentrale Tonfeld. Während der Dimpel dieses Tonfelds traditionellerweise nach außen gewölbt ist, wölbt er sich beim Harmonic Art, wie auch die anderen Tonfelder, nach innen. Dies ist eine recht junge Entwicklung im Handpan-Bau und soll das mittlere Tonfeld klanglich stärker in den Kreis der anderen Tonfelder integrieren.

Die Tonfelder der Harmonic Art Instrumente sind größer als man es von anderen Handpans gewöhnt ist. Dadurch nehmen sie recht viel Platz ein, und es passen nur sieben Felder in den Kreis. An den ringförmigen Spuren im Metall lässt sich erkennen, dass der Korpus der Instrumente gedreht und nicht gehämmert wurde. Dies ist ein alternativer Herstellungsprozess, den die amerikanische Firma Pantheon Steel bekannt gemacht hat. In jedes Tonfeld sind, wie es sich für einen amtlichen Handpan gehört, neben dem Grundton noch zwei Obertöne gestimmt – die Oktave und die Duodezime.

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