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Test
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20.01.2017

Harley Benton UK-10 S Konzert Test

Konzert-Ukulele

Konzertmeister

Das beliebteste Konzert-Modell von Harley Benton, die UK-10S, hat eine massive Fichtendecke. Das ist in einem Preisbereich von nicht einmal sechzig Euro sehr ungewöhnlich, da Massivhölzer in der Regel nur bei teureren Modellen verwendet werden. Die Zargen und der gewölbte Boden sind aus Mahagoni in Laminatbauweise, das mit seiner rot-braunen Farbe einen angenehmen Kontrast zur Decke bewirkt. Der Hals ist aus Okume und beherbergt das Griffbrett aus Palisander, das mit weißen Punkteinlagen am 5., 7., 10., 12 und 15. Bund ausgestattet ist.

Weder ein Binding noch eine Rosette zur Schalllochverzierung kommen zum Einsatz und auch die Brücke ist sehr einfach ausgeführt: Schlicht, aber sehr sauber gearbeitet präsentiert sich das Instrument, und wir sind gespannt, was in ihm steckt.

Details

Schon im ersten Moment fühlt sich alles richtig an. Das Halsprofil hat eine schöne Form zwischen C und D und zusammen mit der Sattelbreite von 35 mm stellt sich schnell ein sehr angenehmes Spielgefühl ein. So unscheinbar sich das Instrument im ersten Augenblick gibt, so überraschend offenbart es raffinierte Details: Der Hals ist mit einer Schwalbenschwanz-Verbindung in den Korpus eingebracht, was die Schwingungseigenschaften des Instrumentes deutlich verbessert.

Die geschlossenen Mechaniken sind zwar etwas schwerer als die offenen Varianten, bewirken aber bei diesem Modell keine Kopflastigkeit und sind äußerst leichtgängig.

Auch ist die Dicke des Verstärkungsbalkens auf der Deckeninnenseite unter der Brücke perfekt gewählt, um eine optimale Schwingungsübertragung von den Saiten auf die Decke zu ermöglichen. Allerdings könnten die Bundkanten etwas runder abgerichtet sein, einzelne Bundstäbchen zeigen sich dort etwas rau.

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