Gitarre Hersteller_Fender Dreadnought500
Test
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21.11.2016

Praxis

Klang und Spielpraxis

a) Handling

Mit dem schlanken Hals (Umfang: 11,2 cm am Sattel) hat sich der Spieler, auch der E-Gitarrist, schnell angefreundet. Auch der mit 4,13 cm vergleichsweise schmale Sattel kommt einer kleineren Greifhand entgegen und die gute Saitenlage auch in den oberen Lagen hält den Beginner auch dort im Spiel. Über das gesamte Griffbrett kommt man in den Genuss eines schnarrfreien Sounds und auch große Barrégriffe gelingen ohne besondere Anstrengung. Die relativ schmalen Bünde wirken sich positiv auf die Intonation aus, und dank der kompensierten Brücke stimmt diese auch.

b) Klang

Mit dem eher ernüchternden Natursound wird sich das anspruchsvolle Ohr sicherlich nicht anfreunden, denn vor allem im oberen Frequenzbereich versprüht unsere Probandin nicht besonders viel Charme. Die Mitten sind dagegen sehr präsent. Die Beurteilung des Klanges bleibt aber letztlich Sache des persönlichen Geschmacks.

Die Leistungsgrenzen der Decke werden aber bei exzessivem Strumming mit dem Plektrum erreicht, und zwar dann, wenn Geräuschanteile den Klang auf subtile Weise verändern. Der Strummer muss lernen, mit dem zur Verfügung stehenden Dynamikumfang zurechtzukommen.

Der Preamp generiert einen kristallklaren und lebendigen elektroakustischen Ton, wenn man das Signal über einen guten Akustikverstärker mit Hochtöner schickt. Auch im Bassbereich wird mächtig Druck erzeugt. Mit dem elektroakustischen Ton kann auch im Studio gearbeitet werden, allerdings ebenfalls mit einem leicht eingeschränkten Dynamikumfang. Im oberen Frequenzbereich produziert der Transducer die üblichen Piezo-Artefakte, wenn man den Treble-Regler weiter aufdreht.

c) Hörbeispiele

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