Test
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11.07.2011

FAZIT
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Die Machindrum ist ein hervorragender Percussion-Kreativ-Synth, der dank UW-Feature auch eigene Samples laden kann. Mit dem +Drive erhält er etwas mehr Sample-Speicher und natürlich 128 mal mehr Pattern-, Song- und Kit-Speicherplätze. Diese Möglichkeiten sind für echte Hardcore-User sicherlich eine echte Bereicherung, bestimmt aber auch nicht jedem Anwender 500 Euro mehr wert. Der Klang ist allgemein sehr gut, allerdings fehlt mir persönlich die gewisse „Mojo-Kick“ à la Jomox, 808 und Co., wenn Sie verstehen, was ich meine. In der MK2 Version konnte außer SNR und Größe auch das Netzteil optimiert werden. Das beste Feature ist jedoch nach wie vor der 64-Step lange Sequencer, der mit seiner unvergleichbaren Intuitivität, gepaart mit hoher Komplexität, seinesgleichen sucht.

  • Pro:
  • Performance Orientierung
  • Intuitiver 16 Track 64-Step Sequencer
  • Umfangreiche Synth/Sample Algorithmen
  • Robuste Verarbeitung
  • Contra:
  • keine Zugentlastung am Netzteil
  • Features:
  • Performance Percussion Sequencer mit DSP-Synth
  • 16 Tracks
  • 128-fach 64-Steps Pattern
  • 32 Songs
  • 64 Kits (Soundsets)
  • 2,5 MB Sample-Speicher
  • 24 Parameter pro Track
  • Parameter Lock
  • 16 Dual Waveform LFOs
  • Swing, Slide, Accent
  • 384 x MIDI CTRL-Change
  • Sound Generation System
  • 5 verschiedene Synth-Engines Gruppen
  • 130 individuelle Algorithmen
  • Volle Echtzeitkontrolle
  • Voller MIDI-Support
  • Umfangreiche Effekte
  • Rotes 128x64 Pixel LCD
  • 3 x MIDI In/Out/Thru
  • 6 x 1/4” Audio Out
  • 2 x 1/4” Audio In
  • 1 x 1/4” Stereo Headphone Output
  • Aluminium Oberfläche, Stahlgehäuse
  • Maße: 340 x 176 x 68 mm
  • Gewicht: 2,8 kg
  • Preise:
  • Machinedrum SPS-1 MK2: 990,- Euro
  • Machinedrum SPS-1 UW+ MK2: 1490,- Euro
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