Gitarre Hersteller_Danelectro
Test
1
20.10.2018

Danelectro 59 XT Black Test

E-Gitarre

Update eines Klassikers

Die Danelectro 59 XT E-Gitarre ist eine weitere Auflage des hauseigenen Shorthorn Style E-Gitarren-Designs, im vorliegenden Fall ausgestattet mit Wilkinson Tremolo, einem P90 Singlecoil und einem splitbaren Lipstick-Humbucker. Der Hersteller, bei dessen Gitarren man stets das Gefühl bekommt, eine Zeitreise in das Amerika der 50er Jahre zu unternehmen, hat diese Bauform auch schon genau so lange im Angebot.

Typisch für das Design von Gitarren aus dem Hause Danelectro ist dabei die Sperrholz-Konstruktion des Semi-Hollow-Bodys, der ohne F-Löcher auskommt. Wir haben uns die neue Danelectro 59 XT für euch genauer angeschaut.

Details

Lieferumfang

Die 59XT kommt in einem Pappkarton, der neben dem separat verpackten Tremoloarm auch gleich die richtigen Inbusschlüssel zum Einstellen des Instruments dabei hat. Optisch macht das Instrument nach dem Auspacken einen sauber verarbeiteten und fehlerlosen Eindruck. Gefertigt wird das Modell in Südkorea.

Korpus

Der mit einem schwarzen Hochglanz-Finish versehene, gekammerte Semi-Hollow-Korpus kommt ohne F-Löcher aus und ist herstellertypisch aus Schichtholz gefertigt. Um nicht allzu empfänglich für Rückkopplungen zu sein, sitzt dabei im Korpus ein Center-Block.

Für die Tonformung stehen zwei leicht schräg montierte Pickups bereit. In der Halsposition hat man sich bei diesem Modell für einen ausladenden Vintage Style P90 Singlecoil entschieden. Am Steg sitzt ein sofort ins Auge fallender Dual-Lipstick-Humbucker, der dank seiner Splitfunktion schon im Vorfeld eine gewisse Vielseitigkeit suggeriert. Angewählt werden die Pickups ganz klassisch von einem Dreiwegschalter, der auf dem weißen Pickguard montiert ist. Bei der Steuerung des Pickups hat man sich für ein einfaches Konzept entschiedenen. Hier lässt sich nur über ein Volume- und ein Tone-Poti der Gesamtsound abstimmen. Das Tone-Poti beinhaltet außerdem gleichzeitig auch eine Push/Pull-Funktion zum Splitten des Stegpickups.

Die Saiten laufen rückseitig durch den Korpus über ein Wilkinson Zweipunkt-Tremolo, das auch den Unterschied zum ebenfalls aktuellen 59 X Modell ausmacht und beim Testmodell freischwebend eingestellt ist. Am Steg kann die Intonation für alle sechs Saiten separat justiert werden. Die komplette Hardware des Instrumentes ist vernickelt.

Hals

Auch den aus Ahorn gefertigten und mit einem C-Shape versehenen Hals hat man, genau wie die Kopfplatte, in Schwarz lackiert und mit vier Schrauben in der Halstasche befestigt. Für das Griffbrett kommt Palisander (Dalbergia latifolia) zum Einsatz.

Auffallend und charakteristisch für den klassischen Look dieser Danelectro ist auch ohne Frage die schmale Kopfplatte, die mit drei Tunern an jeder Seite bestückt ist, zu denen der Hersteller ansonsten keine weiteren Angaben macht. Unsere Testkandidatin hat 21 Bünde und eine Mensur von 635 mm. Auch an der Verarbeitung des Halses gibt es nichts zu beanstanden.

1 / 3
.

Verwandte Artikel

Music Man Valentine Tremolo Test

Die Music Man Valentine Tremolo Signature-Gitarre des Maroon 5 Gitarristen überzeugt auch als Tremolo-Version in Sound und Bespielbarkeit auf ganzer Linie.

Gibson SG Special 2018 Test

Die Gibson SG Special 2018 kombiniert ihre klassischen Tugenden auf nahezu perfekte Weise mit dem modernen und transparenten Sound ihrer Mini-Humbucker.

PRS SE Custom 24 SR Ebony Test

Die PRS SE Custom 24 SR Ebony passt auch als Mitglied der preiswerteren SE-Serie perfekt zur Familie und macht in jeder Hinsicht einen tadellosen Job.

PRS SE Floyd Custom 24 VS Ebony Test

Die PRS SE Floyd Custom 24 VS Ebony zeigt im Test keinerlei Schwächen und beweist sich trotz fernöstlicher Herkunft und attraktivem Preis als echtes Mitglied der PRS Familie.

User Kommentare