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03.05.2017

Cameo Multi FX Bar Test

5-in-1 DMX-Lichteffektleiste

Mit der Multi FX Bar hat Cameo eine mobile Licht-Rundumausstattung für kleine bis mittelgroße Veranstaltungen im Angebot. An Bord befinden sich zwei LED-Flat-PARs, ein Paar LED-Derbys, vier Strobe-LEDs und ein Grating-Laser. Die Effekte können einzeln oder in Personalunion gesteuert werden. Dabei hat Cameo auch an die typischen Arbeitsbedingungen bei solchen Events gedacht. So gehören zum Set ein Wireless-Fußschalter und eine IR-Remote. Schauen wir uns den Kameraden genauer an.

Details

Schnell im Einsatz

Die Lichteffektleiste wird in einem praktischen Transport-Bag geliefert, offensichtlich hat der Hersteller mobile DJs und Mucker im Fokus. Die robuste Tragetasche ist außen und innen formstabil und mit Aussparungen für die Leiste und die einzelnen Scheinwerfer ausgestattet. So wird ein Verrutschen beim Transport verhindert.

Die Lichtkomponenten sind bei Lieferung an der Leiste vormontiert. Lediglich die Ausrichtung muss über die Konterschrauben durchgeführt werden. Auch interne Verkabelung und Anschlüsse sind bereits gesetzt. Nach dem Event werden die Verschraubungen kurz gelockert und die einzelnen Geräte wieder senkrecht gestellt. Schon passt die Lichtersammlung ins rechteckige Soft-Case.

Konstruktion und Montage

Leiste, Aufhängungen und Scheinwerfergehäuse bestehen aus Metall. Das ist ausreichend stabil, wiegt in der Summe aber gerade mal 6,3 Kilo. Montiert sind von links nach rechts ein Derby, dann die beiden LED-Flat-Bars und rechts wieder ein Derby. Auf der Frontseite der Leiste wurden die vier separaten Strobe-LEDs gleichmäßig verteilt, zudem das Mikro für die Sound-to-Light-Steuerung und der Sensor für die IR-Fernbedienung. Oben auf der Mounting-Leiste sitzt der Grating-Laser, daneben die Antenne für den Wireless-Empfang. Auch die Öse für das Sicherungsseil ist hier zu finden. Der Laser besitzt eine zylindrische Form und wird von zwei Mounts gehalten. Zum Feststellen dient eine Kontermutter.

Das Anschlussfeld auf der Rückseite bietet zunächst den Strombuchsen Platz. Dabei handelt es sich um eine IEC-Netzbuchse mit Sicherungshalter und eine IEC-Power-Out für weitere Scheinwerfen (maximal 3 A). Auf der anderen Seite finden wir die dreipoligen DMX-Out und -In, den Anschluss für einen kabelgebundenen Havarie-Off-Schalter sowie das Locking-Schloss für den Laser und das Drehpoti für die Mikrofonempfindlichkeit. Fehlt nur noch das LED-Display mit vierstelliger Anzeige und seinen vier Bedientastern Mode, Enter, Up und Down.

Unterhalb der Bar der ist der extrem solide Flansch für die Stativmontage angebracht. Im Set befinden sich Truss-Winkel mitsamt Kontermuttern, mit denen die FX-Leiste beispielsweise an der Wand angebracht werden kann. Außerdem gibt es eine Wireless-Fußleiste und eine IR Fernbedienung, zwei Schlüssel für die Laser-Verriegelung sowie ein Kurzschlussstecker, mit dem der Grating-Laser aktiviert wird, falls kein externer Not-Ausschalter genutzt wird.

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