Bass Hersteller_Boss
Test
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10.02.2010

Boss GT-10B Test

Multi-Talent

Darf’s ein wenig Chorus sein oder vielleicht ein Oktaver für eine fettere Basslinie? Der moderne Bassist hat mittlerweile keine Scheu mehr, mit einem Griff in die Effekt-Trickkiste seinem Sound den gewünschten Dreh zu geben. Dabei gibt es für den experimentierenden Tieftöner grundsätzlich zwei Herangehensweisen: Er besorgt sich für jede Aufgabe ein separates Gerät und hat dann im schlimmsten Fall ein recht unübersichtliches Bodentreter-Arsenal vor seinen Füßen. Oder er schaut sich auf dem Markt nach einer praktischen All-In-One-Lösung um, die am besten gleich auch noch ein Stimmgerät, einen Looper und ein Expression-Pedal an Bord hat.

 

Dabei wird unweigerlich der renommierte Hersteller mit dem selbstbewussten Namen in den Fokus geraten, denn von ihm wird man mit einiger Sicherheit ein Gerät dieser Art erwarten können. Und so ist es auch keine Überraschung, dass Boss schon seit längerer Zeit mit einem solchen Alleskönner aufwarten kann. Im Prinzip stand für das Boss GT-10B mit ihren Features, den kräftigen DSP-Chips und der COSM-Modeling-Technologie die Gitarrenvariante GT-10 Pate - selbstverständlich für tiefe Frequenzen optimiert und an die Bedürfnisse von Bassisten angepasst. Die Anzahl der Effekte und deren Kombinationsmöglichkeiten erscheint fast endlos, und so ist auch die Anzahl der Bedienelemente in Form von Knöpfen, Drehreglern, Endlos-Drehscheiben und Fußtastern zumindest für uns Bassisten auf den ersten Blick erschreckend groß. Um hier nicht schon die Hälfte der potentiellen Interessenten abzuschrecken, hat Boss dem GT-10B als Highlight das sogenannte EZ Tone System mit auf den Weg gegeben, eine neue, intuitive Möglichkeit, Presets ohne technisches Hintergrundwissen zu erstellen. Ob das alles so „easy“ funktioniert, wie es der Name suggeriert, wird dieser bonedo-Test herausfinden.

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