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Test
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12.06.2015

Boss DB-90 Dr. Beat Metronom Test

Metronom

Professor Doktor Beat

Hoher Besuch im bonedo Testlabor. Mit dem Boss DB-90 Dr. Beat gibt sich der Chefarzt der Boss Metronom-Palette die Ehre. Optisch unterscheidet er sich durch die gelben Tasten deutlich von den ganz in schwarz-blau gehaltenen Brüdern DB-30 und DB-60, und auch bezüglich der technischen Features wurde hier nochmal eine Schippe draufgelegt. Der DB-90 bietet gegenüber seinen Kollegen neben einer Rhythm Coach Funktion auch eine wesentlich umfangreichere Sound-Palette, mit der er sogar wie eine Drummachine klingen kann.

Details

Metronom oder Mixer? Das ist hier die Frage

Die Oberseite des Boss Dr. Beat DB-90 wird dominiert vom Display mit zuschaltbarer Hintergrundbeleuchtung, dem gelben Value/Tempo-Regler und den gleichfarbigen sechs Fadern links daneben. Hierbei handelt es sich zum einen um den Master Volume Regler sowie um einen Mixer, mit dem im BEAT-Modus die Lautstärken der verschiedenen Subdivisions eines Beats (Ganze, Viertel, Achtel, Sechzehntel, Achteltriolen) individuell gemischt werden können. Im PATTERN-Modus regeln diese Fader die Lautstärken der verschiedenen Drumset-Instrumente. Oben rechts befinden sich der Ein/Aus-Schalter, die Tasten für die Speicherungsfunktion, Beleuchtung, Stummschaltung, Amp-Simulation und die MIDI-Funktion. Unten rechts sind die START/STOP-Taste sowie der Schalter für die Tap Tempo-Eingabe positioniert. Mit den restlichen acht Tasten werden die grundlegenden Funktionsbereiche (Modus, Stimmton-, Loop- und Trainingsfunktion, Metronom-Sounds) aktiviert. Ein Lautsprecher darf natürlich auch nicht fehlen, und sogar ein internes Mikrofon, das akustische Signale für die Trainingsfunktion aufzeichnet, wurde installiert.  

Das DB-90 zeigt sich sehr anschlussfreudig

Die linke Gehäuseseite ist mit sechs Buchsen bestückt. Von links nach rechts sind dies: die MIDI IN Buchse, der Netzteilanschluss, die Fußschalteranschlüsse für Memory Up/Down und Start/Stop sowie zwei Kopfhöreranschlüsse in Klinken- und Miniklinken-Ausführung, die auch als Line Out verwendet werden können. Auf der gegenüber liegenden Seite finden wir einen Aux Input mit dazugehörigem Eingangspegelregler und einen Trigger-Eingang für den Anschluss eines Drumpads. Die Stirnseite des Gehäuses beherbergt ein Schraubgewinde, zu dem auch ein zusätzlicher Adapter mitgeliefert wird, um die Montage auf verschiedenen Beckenständern zu ermöglichen. Bliebe zu guter Letzt noch die Unterseite mit Batteriefach, Aufstellstütze und einer Auflistung der 30 internen Patterns zu erwähnen.

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