Test
10
22.01.2021

Fazit
(5 / 5)

Die V-Collection 8 liefert vor allem für 80s-Retro-Fans einige Spitzenprodukte. Mehr noch als die Umsetzung von klanglichen Details begeistern die jeweils neuen Ansätze, die über eine simple Rekonstruktion deutlich hinausgehen. Nicht wenige der Emulationen von Arturia bieten gegenüber ihren Originalen so einige Erweiterungen und passen dank neuer Effekte und rhythmischer Modulationen noch besser in die heutige Musiklandschaft. Die zahlreichen Presets lassen zwar manchmal noch etwas Luft nach oben, verhelfen aber zum schnellen Einstieg.

Natürlich mag der Gesamtpreis für Anwender, die das Bundle nicht von der Steuer absetzen können, eher happig sein. Die Kalkulation zeigt sich aber sehr kundenfreundlich: Wer nur drei Instrumente der V-Collection haben möchte, fährt mit der gesamten Ausstattung finanziell günstiger und gönnt sich insgesamt 28 einzelne Produkte, die sich fast alle wiederholt und sinnvoll in die Produktion einbringen lassen. Man sollte aber unbedingt über einen aktuellen Rechner verfügen. Erst so machen die leistungshungrigen Instrumente beim Arrangieren Spaß.

Alles in allem ein „très bien“ nach Frankreich für dieses in vielen Belangen überzeugende Gesamtpaket. Vor allem der „Vocoder V“ und der „Emulator II V“ bereichern das bisherige Angebot an inspirierenden Sounds und Phrases. Wir sind schon gespannt, welche hochwertigen Zugaben uns die nächste Version bescheren mag, denn eigentlich ist das momentane Aufgebot kaum noch zu toppen.

  • Pro
  • Viele Instrumentenklassiker als Bundle
  • Übersichtliches großes GUI
  • Einfache Bedienung
Flexibel nutzbare Klänge
  • Großes Soundangebot
  • Inspirierender Vocoder
  • Contra
  • kein Contra
  • Features
  • Arturia V-Collection 8
  • Virtuelle Instrumente als Bundle
  • Standalone, VST2/3, AU, AAXnative
  • Systemvoraussetzungen
  • Ab Windows 8.1 (64-bit)
  • Mac OS X ab 10.13 (64-bit)
  • Preis
  • 499,- Euro (Straßenpreis am 22. Januar 2020)
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