Test
4
25.10.2018

Fazit
(4 / 5)

Das 2Box DrumIt Three ist ein Soundmodul für E-Drummer, die genau wissen, was sie wollen, Wert auf einen möglichst natürlichen Klang und größtmögliche Personalisierung legen und im Gegenzug ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft und Experimentierfreude mitbringen. Nicht alle Pads arbeiten vollständig problemlos mit dem Modul zusammen, und in jedem Fall braucht es Zeit, um die zugehörigen Parameter im Menü kennenzulernen und die Komponenten so gut wie möglich aufeinander abzustimmen. Der Klang der Werks-Kits wirkt bereits an vielen Stellen überzeugend und dank der vielen Velocity-Zonen außergewöhnlich nuanciert. Der wirklich gigantische Vorteil an der Arbeit mit dem DrumIt Three ist aber die offene Sound-Architektur, die es ermöglicht, Sounds aus den großen virtuellen Drum-Studios ohne ein anfälliges System aus Pads, Audio Interface und Rechner live zu spielen. Dieser Punkt wiegt kleinere Ärgernisse wie den langsamen USB-1.1-Port und die geringe Speicherkapazität meiner Meinung nach wieder auf. Die sehr niedrige Latenz ist ebenfalls ein dicker Pluspunkt, und der Preis ist fair.

  • Pro
  • offene Sound-Architektur und nahezu endlose klangliche Möglichkeiten
  • Import von Multisamples mit bis zu 127 Velocity-Zonen
  • funktionaler Ersatz für ein System aus E-Drums, Audio-Interface und Rechner
  • geringe Latenz
  • funktionale Features zur Vermeidung von Double Triggering und Übersprechen
  • hoher Detailgrad bei Factory Sounds (viele Samples pro Instrument)
  • separat adressierbarer Kopfhörer-Ausgang
  • Split-Wave-Modus zum Routing von Stereo-WAVs mit Playback und Click
  • Preis/Leistung
  • Contra
  • arbeitet mit vielen Pads nicht vollständig reibungslos (vor allem Hi-Hats)
  • langsamer USB-Port (USB 1.1) zur Datenübertragung
  • interner Flash-Speicher von „nur“ 4 GB bei Auslieferung zu 95 % belegt
  • Hi-Hats nach Umschalten zwischen Kits immer geöffnet (OS 1.32)
  • FEATURES UND SPEZIFIKATIONEN:
  • E-Drum-Modul mit offener Sound-Architektur und universellem Trigger Interface
  • Import von Sounds mit bis zu 127 Velocity-Zonen
  • 15 universelle Trigger-Eingänge (Kick, Snare mit Rim, Hi-Hat, 4 Toms mit Rim, 3 Becken)
  • 3-Zonen-Pads unterstützt
  • 4 Ausgänge plus separat adressierbarer Kopfhörer-Ausgang
  • Speicherkapazität: 4 GB
  • Line In (Stereo)
  • MIDI In/Out
  • USB-1.1-Port zur Datenübertragung
  • Playback von WAV-Files und Metronom
  • interne DA-Wandlung bei 24 Bit/44,1 kHz
  • Netzadapter mit gängigen Adaptern enthalten (100 V bis 240 V)
  • Preis: € 779,– (Straßenpreis 10/2018)
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