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Catalinbread Epoch Boost Test

Praxis

Ich parke das Pedal vor einem Komet 60 Topteil und führe das Boxensignal in eine Universal Audio OX Box, in der ich ein mit Vintage 30 Speakern bestücktes Cabinet anwähle.
Alle Beispiele wurden natürlich nicht weiter im Klang bearbeitet.
Los geht es mit meiner Fender Telecaster, im ersten Beispiel ist das Pedal deaktiviert und der Amp fast clean eingestellt.

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No Pedal

Jetzt kommt das Epoch Boost ins Spiel, dabei ist der Boost-Regler ganz nach links gedreht, also ohne Funktion, und der Preamp-Regler zeigt im ersten Durchlauf auf die 12-Uhr-Position. Es folgen 14 Uhr und Maximalstellung.

Audio Samples
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Preamp Check no Boost 12/14/Max

Der Sound wird bei Preamp auf 12 Uhr ordentlich angedickt und erscheint direkter. In der 14-Uhr-Einstellung ist das Lautheitsempfinden für meinen Geschmack am höchsten. In der Maximalstellung wird der Sound hingegen wieder leicht ausgedünnt, behält aber seine Direktheit bei.
Den Preamp-Regler drehe ich jetzt in die Mittelposition und den Boost-Regler erst auf 9 Uhr, dann in die Mitte und abschließend in die Maximalstellung.

Audio Samples
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Boost Check 9 Mid Max

Mit zunehmender Reglerstellung verdichtet sich der Sound erwartungsgemäß und auch die Zerrdichte erhöht sich. Dabei bleiben die Attacks vollständig erhalten. Mir gefällt das ausgesprochen gut, denn der Amp blüht förmlich auf und erzeugt mit der angeschlossenen Tele einen wunderbaren Crunch-Sound.
Bevor es mit dem angezerrten Amp weitergeht, positioniere ich Boost auf 15 und Preamp auf 14 Uhr.

Audio Samples
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Preamp 14 Boost 15
Das in den USA gefertigte Catalinbread Epoch Boost ist mit nur zwei Reglern in der Lage, dem Sound seinen Klangstempel aufzudrücken.
Das in den USA gefertigte Catalinbread Epoch Boost ist mit nur zwei Reglern in der Lage, dem Sound seinen Klangstempel aufzudrücken.

Vergleicht man dieses Beispiel nun mit dem ersten, also ohne aktives Pedal, wird klar, wie deutlich das Epoch Boost seinen Klangstempel aufdrückt. Was hier aus den Speakern kommt, finde ich ausgesprochen beeindruckend!
Im nächsten Beispiel ist wieder der Amp allein zu hören.

Audio Samples
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No Pedal

Ich wiederhole das Vorgehen aus den Beispielen zuvor und checke erst einmal den Preamp-Regler auf 12 Uhr, 15 Uhr und Maximalstellung. Dabei zeigt Boost auf die Minimalposition.

Audio Samples
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Preamp Check no Boost 12/14/max

Am angezerrten Amp macht sich der Preamp-Regler wesentlich subtiler bemerkbar als am clean eingestellten Amp. Allerdings ist beim Spielen ein deutlicher Unterschied bemerkbar, was wiederum positiv auf die Performance wirkt. Sobald das Pedal aktiviert wird, verdichtet sich der Klang, wirkt leicht komprimiert und sorgt für einen satteren Klangeindruck.
Jetzt kommt der Boost-Regler an die Reihe, den ich pro Durchgang von 9 Uhr auf 12 Uhr und abschließend ganz nach rechts drehe. Der Preamp-Regler zeigt dabei in die Mittelstellung.

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Boost Check 9 Mid Max

Der Boost-Regler macht sich im Vergleich zum Preamp-Regler deutlicher bemerkbar. Wird er weiter nach rechts gedreht, findet eine Verdichtung des Sounds mit zunehmendem Gain statt. Und das macht das Pedal auf eine höchst beeindruckende Art und Weise.
Auch am angezerrten Amp möchte ich herausfinden, wie die beiden Regler zusammenarbeiten und positioniere Preamp auf 14 Uhr und Boost auf 15 Uhr. Im ersten Beispiel ist die Tele zu hören, anschließend eine Les Paul aus dem Hause Gibson.

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Preamp 14 Boost 15 Tele Preamp 14 Boost 15 LP

Das Resultat gefällt mir ausgesprochen gut, denn beide Gitarren behalten ihren Charakter, werden aber ordentlich angedickt, was man gerade bei den Anschlägen bemerkt, denn hier wird eine ganze Menge Druck erzeugt. Die Attacks bleiben auch hier klar definiert und verleihen dem fetten Crunch genügend Konturen.

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