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Arturia Keystep Test

Fazit

Mit dem Keystep bietet Arturia einen unkonventionellen, äußerst mobilen und günstigen Keyboard Controller, dessen Stärken vor allem in den Bereichen Sequencer und Arpeggiator liegen. Wer eine Schaltzentrale zwischen alten und neuen elektronischen Musikerzeugern, eine Tastatur mit Sequencer für ein Modularsystem oder einfach nur ein portables, gut spielbares Mini-Masterkeyboard sucht, macht mit dem Keystep alles richtig. Für die umfangreiche Steuerung externer (Software-) Instrumente mögen ihm ein paar zusätzliche Regler fehlen. Jedoch merkt man schnell, dass diese Sparte nicht das primäre Ziel des Keystep ist. Er erscheint viel mehr als sinnvolle Erweiterung eines Live/Studio-Setups oder Modularsystems, indem er einige hilfreiche Funktionen mitbringt, die kaum ein anderer portabler MIDI-Controller anbieten kann, erst recht nicht zu diesem Preis.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • intuitive Bedienung
  • kompaktes Design
  • Konnektivität (MIDI, CV/Gate, Analog Sync)
  • umfangreiche Arpeggiator- und Sequencer-Funktionen
  • inspirierende Musikalität durch Chord/Keyboard Play-Funktion
  • angenehme Tastatur
  • als USB-to-CV-Interface verwendbar
Contra
  • kaum frei belegbare Regler
  • komplexer Workflow beim Sequencer
  • Sequencer zeichnet keine Controllerdaten auf
Artikelbild
Arturia Keystep Test
Für 129,00€ bei
Mobiler Keyboard Controller mit Sequencer: der Arturia Keystep
  • 32 anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • integrierter polyphoner Step-Sequencer
  • 8-Mode Arpeggiator
  • Chord Play-Modus
  • Transport-Taster
  • Pitch- und Modulation Touch Fader
  • USB
  • MIDI In/Out
  • CV/Gate Ausgang mit Mod CV Out
  • Sync Ein- und Ausgang
  • Anschluss für Sustain-Pedal
  • Netzteilanschluss
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Mobiler Keyboard Controller mit Sequencer: der Arturia Keystep

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von Tom Gatza

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Profilbild von Gaul

Gaul sagt:

#1 - 06.12.2016 um 06:51 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Die beigefügte Software unter Windows ist eine Katastrophe. Bluescreen unter Win 10, permanenter Verlust der Verbindung zum Gerät.
Schade, aber so taugt das Keyboard für mich kein bisschen und geht zurück an Lieferant.

    Profilbild von Oh Gott

    Oh Gott sagt:

    #1.1 - 28.12.2017 um 13:01 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Kann ich nicht bestätigen, Win7 32/64 sowieso nie ein Problem in 1 1/4 Jahren, Win10 seit etwa zwei Monaten (fall update), davor ohne Midicenter-Software verwendet.
    Ich denke, dass viele Probleme von der eineinhalb Jahre dauernden Beta-Phase im Auslieferungszustand von Win10 begründet. Halbwegs Win7-Stabilitäts-Feeling gibt es erst seit dem Herbst-Update, davor hab ich noch mit "Down"grade Gedanken gespielt (jetzt ist es sowieso kaum mehr als ein behübschtes Win7).

Profilbild von KlamottenQueen

KlamottenQueen sagt:

#2 - 08.02.2017 um 23:11 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Shade wird das Tempo (bpm) nicht durch ein mini-display angezeigt. Das Keystep weiss nämlich genau in welchem Tempo es arbeitet, leider erfahren wir das aber nicht...

Profilbild von Phillip Kunzlinger

Phillip Kunzlinger sagt:

#3 - 22.06.2017 um 12:03 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Wer hat denn diesen Text verfasst?
"Der Workflow des Sequencers ist zunächst verwirrender als beim simplen Arpeggiator." Really, u don't sayin! :DJunge junge....

Profilbild von Oh Gott

Oh Gott sagt:

#4 - 28.12.2017 um 20:49 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Der/Die/Das Keystep ist ein gutes kleines Masterkeyboard, wobei nach ca. 1/4 Jahren Nutzung im Verbund mit einem Oldschool-Midi-Polysynth und Laptop mit DAW folgendes zu erwähnen ist:
* Die Basics, wie Grundkonzept, Verarbeitung, Tastatur-Gewichtung, Velo-Response und Aftertouch gehen wirklich in Ordnung. Sehr angenehm straffe Tastatur, irgendwie Mini-Fatar. Die Oktavlage ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Womöglich sind die Maße Rucksack-optimiert (48 cm), aber man hätte die erste Oktave nach unten ruhig vervollständigen können.
* Die Sensorflächen für Pitch-Bend und Mod sind nicht optimal, da man sie dann und wann versehentlich auslöst. Funktionieren tun sie aber recht gut.
* Der Sequenzerauflösong fehlen die üblichen Punktierten (nur ganze Werte oder Triolen möglich). Eine genaue Tempoanzeige in einem kleinen Display wäre auch nicht verfehlt.
* Die blinkenden Taster sind doch manchmal etwas nervig hell
* Bis hierher Jammern auf hohem Niveau. ABER: Es ist wirklich schade, dass die MIDI-DIN-Buchsen nicht richtig in USB eingebunden sind. So könnte man sich eine weiteres USB-Interface sparen. Zumal ja Arturia selbst kein dezidiertes USB-Interface verkauft und sich also nicht selbst konkurrenzieren würde. Bin sicher, dass das über die Firmware möglich wäre. Aber vielleicht bin ich ja zu doof, um diese Funktionalität aufzufinden...Vom Feeling und von den Möglichkeiten her sicher eines der besten Mini-Keyboards auf dem Markt. Wenn es nur im Software-Finish ein bisschen besser durchdacht wäre...Und nicht seit einem Jahr ohne Update vor sich hin trauert...

Profilbild von Dirk Moeller

Dirk Moeller sagt:

#5 - 08.01.2018 um 12:33 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Kann man eigentlich den MIDI-Channel direkt am Gerät einstellen oder geht das nur über die Software? Und wie sieht es überhaupt mit Multi Channel aus? Kann der Keystep auf mehreren Channeln gleichzeitig senden oder ist das wirklich nur für einen einzigen Klangerzeuger ausgelegt?

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