Anzeige

Artec Analog Delay SE-ADL Test

DETAILS
Das Analogdelay von Artec ist ein schlichtes Bodeneffektgerät, das genau die drei Regler und den Fußschalter mitbringt, die es für seinen Einsatz braucht. „Time“ regelt die Länge des Echos, die bei maximaler Verzögerung 440ms beträgt. Ein Wert, der an Geräte mit Eimerkettenschaltung erinnert. Allerdings sorgt in unserem Pedal keine dieser klassischen Verzögerungsschaltungen oder BBDs (Bucket Brigade Device), wie sie im Englischen heißt, ihren Dienst, sondern ein laut Herstellerangabe speziell für diesen Zweck entwickelter Chip. Mittig gelegen befindet sich ein Regler mit der Bezeichnung „Mix“. Hier wird der Effektanteil mit dem Direktsignal zusammengemischt. Das dritte Poti bestimmt die Anzahl der Wiederholungen vom einzelnen Echo bis hin zum Endlosdelay.

Die Größe des Pedals entspricht in etwa Boss-Abmessungen, wobei das robuste Druckgussgehäuse schlichter erscheint als die des japanischen Konzernriesen. Die untergeklebte Gummimatte ist etwas hart geraten und schützt deshalb leider nicht unbedingt vor dem Wegrutschen. Ebenfalls auf der Unterseite erreicht man über eine Kunststoffabdeckung das Batteriefach, in dem ein 9 Volt-Block die Energieversorgung sicherstellt. Alternativ lässt sich das Analog Delay auch mit einem Standard 9 Volt Netzteil betreiben. Die Geräte von Artec sind laut Herstellerangabe allesamt analog aufgebaut und mit True Bypass ausgestattet. Allerdings vermeldet die Website eine Leistungsaufnahme von 20mA im Leerlauf, was darauf hindeutet, dass zumindest eine Verbindung vom Eingang zur Platine besteht, die der Batterie oder dem Netzteil Energie abverlangt.

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.