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API 550a und 550b Test

Fazit

Echte Kritikpunkte sucht man hier vergeblich. Oder, in anderen Worten: Die API-EQs sind eben, was sie sind. Klar könnte sich der ein- oder andere hier oder da noch ein weiteres Funktiönchen wünschen, doch wahrscheinlich macht genau das auch einen Klassiker aus: Dass ein bestimmtes Konzept so rund – fast möchte man sagen: vollkommen – abgeliefert wurde, dass einfach keine Fragen offen bleiben. Klar kostet so etwas dann auch eine Stange Geld, denn gemessen am Funktionsumfang sind die API-Kassetten leider nicht ganz billig. API lag schon immer auf der teureren Seite des Spektrums, und derzeit arbeiten auch die Wechselkurse nicht gerade für günstige Preise von US-Studiotechnik auf dieser Seite des Atlantiks. „Wert“ sind die API-Module ihren Preis aber allemal, denn die Ergebnisse, die die beiden EQ-Brüder abliefern, sind unschätzbar gut. Wahre Klassiker eben…

Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • hervorragende Klangeigenschaften
  • hoher Headroom
Contra
Artikelbild
API 550a und 550b Test
Für 1.529,00€ bei
API_S50201-1098938 Bild
Technische Spezifikationen
  • semiparametrische Filter mit Proportional-Q-Design
  • schaltbares Bandpassfilter (550a)
  • äußere Bänder wahlweise mit Peaking- oder Shelving-Charakteristik
  • voll diskretes Class-A Design auf Basis von APIs 2520-OpAmps
  • Ausgangsübertrager
  • Preise:
  • 550a: € 1175,- (UVP)
  • 550b: € 1235,- (UVP)
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API_S50-2 Bild

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von Hannes Bieger

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Profilbild von Henry

Henry sagt:

#1 - 21.01.2020 um 17:25 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Danke für den ausführlichen Test!Wäre man besser bedient mit einem Paar 550a, wenn man sich eine analoge Hardware Kette in einer Lunchbox zusammenstellt, oder sollte man einfach preamps und Kompressoren kaufen, und mit plugins Eqen? 2 Stück Neve clone sind schon dabei. Manche sagen Preamps wären wichtig, andere wiederum schwören auf EQs.

    Profilbild von Nick (Redaktion Recording)

    Nick (Redaktion Recording) sagt:

    #1.1 - 22.01.2020 um 07:11 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hallo Henry,und wiederum andere schwören auf alles. :-) Im Ernst, diese Frage ist nicht leicht zu beantworten und hängt von der Art zu arbeiten (z.B. to-tape clean oder schon bearbeitet?), Musikstilen und natürlich vorhandenem Equipment ab. Besitzt man ein Interface mit guten Preamps als Grundlage, sind Dynamics oder EQs vielleicht eher sinnvoll als Preamps. Ich persönlich kann mittlerweile ohne besondere Preamps (über-)leben, im Rack sind mehr Dynamics als EQs. Es geht bei solchen Entscheidungen auch um andere Dinge, finde ich: Für mich ist eher ein Grund, EQs als Plug-Ins zu nutzen, dass ich sie einfacher automatisieren kann, ich gehöre zu den Leuten, die Dynamics eher statisch einsetzen.Mit besten Grüßen (und der Hoffnung, jetzt nicht noch zusätzlich Verwirrung gestiftet zu haben)
    Nick Mavridis (Redaktion Recording)

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