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AMT M1 Test

FAZIT

Der AMT M1 hat sich das ambitionierte Ziel auf die Fahne geschrieben, den Klang eines Marshall JCM 800 zu erzeugen, und das ist den Herren aus Sibirien auch gelungen. Das Pedal ist mit einer Dreiband-Klangregelung plus Gain und Volume ausgestattet und kann wahlweise an den Amp oder über einen frequenzkorrigierten Ausgang an ein Mischpult oder Audio-Interface angeschlossen werden. Direkt am Mixer hat mir der Klang nach einigen Justierungen schon recht gut gefallen, direkt am Amp wird er erstklassig. Vor allem die Ansprache und das Spielgefühl sind sehr gut und direkt, alle Facetten britischer Sounds sind vorhanden, satte Dynamik und je nach Einstellung ordentlich Gain, genau so, wie man es sich von einem Marshall-Sound wünscht. Wichtig zu wissen, dass der M1 als Preamp konzipiert und mit seinen +10 dB Output für den direkten Anschluss an die Endstufe vorgesehen ist (über den Return am Amp). Wer keinen Verstärker mit Einschleifweg hat, wird mit dem M1 nicht glücklich werden, denn direkt vor dem Amp ist das Klangergebnis erwartungsgemäß nicht so toll, aber dafür ist er ja auch nicht vorgesehen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ebenfalls hervorragend, für ganze 99 Euro gibt’s britischen Sound frei Haus.

AMT_M1_001FIN
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: AMT
  • Modell: M1
  • Typ: Preamp – Bodenpedal
  • Regler: Low, Mid, High, Level, Gain
  • Anschlüsse: In, Out, Cab. Sim., DC,
  • Stromverbrauch: 6 mA
  • Spannung: 9V (Batterie oder Netzteil)
  • Maße: 73 x 110 x 58 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 0,3 kg
  • Preis: € 99,- (UVP)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • Ansprache, Dynamik
  • Verarbeitung
  • Sound
  • Speakersimulation
Contra
  • Batteriewechsel etwas umständlich (Gehäuse muss aufgeschraubt werden)
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AMT_M1_001FIN Bild

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von Thomas Dill

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