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Alesis Command E-Drum Set Test

Fazit

Das Alesis Command E-Drumkit verspricht auf dem Papier gute Werte, und tatsächlich ist die Sound-Vielfalt immens groß, und auch die Qualität derselbigen kann sich hören lassen. Übungsfunktionen wie bei anderen Kits in dieser Preisklasse gibt es nicht, aber dafür jede Menge ansprechende Play-Alongs. Positiv hervorzuheben ist auch die Möglichkeit, eigene Samples per USB-Sick ins Gerät zu laden, allerdings stehen dafür nur 15 MB Speicherplatz zur Verfügung. Leider fehlt es den an sich guten internen Sounds aber an Variabilität, da hier teilweise nur ein einziges Sample pro Sound verwendet wird. Dadurch entsteht ein recht monotoner, steriler Sound-Eindruck mit wenig Ausdrucksmöglichkeiten. Es wird auch deutlich, dass ein Mesh Head nicht automatisch besser sein muss als ein Pad mit Gummispielfläche, denn das Ansprechverhalten des Snare Pads im Randbereich ist nicht zufriedenstellend. Da sollte man sich dann wirklich überlegen, ob es nicht auch das Alesis Forge Kit tut, das, vollständig mit Gummi-Pads ausgestattet, für 200 Euro weniger zu haben ist. Oder aber das Millenium MPS-425 für gerade mal 400 Euro, das sich als abgespeckter naher Verwandter des Alesis Command entpuppt und in einigen Punkten sogar besser abschneidet, allerdings nur magere fünf Speicherplätz bietet.

Unser Fazit:

Sternbewertung 3.5 / 5

Pro

  • reichhaltige Sound-Auswahl
  • ansprechende Play-Alongs
  • Möglichkeit, eigene Samples zu laden
  • stabiles Rack

Contra

  • kaum Variabilität bei den Sounds
  • mäßige Ansprache des Snare Pads im Randbereich
  • teils unpräzise Hi-Hat Performance
  • schwierige Justage einiger Rack-Komponenten
Artikelbild
Alesis Command E-Drum Set Test
Für 699,00€ bei
Licht und Schatten: das Alesis Command E-Drumset kann nicht in allen Punkten überzeugen.
Licht und Schatten: das Alesis Command E-Drumset kann nicht in allen Punkten überzeugen.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Alesis
  • Bezeichnung: Command E-Drumset
  • Modul
  • Anzahl der Drumkits: 70 (50 Presets, 20 User Kits)
  • Anzahl der Sounds: 628
  • Anzahl der Songs/Patterns: 125 (120 Preset Songs + 5 User Songs)
  • Polyphonie: max. 64 Voices
  • Effekte: Reverb, 3-Band Equalizer
  • Metronom: Tempo 30 bis 280, 6 Sounds
  • Auto Power Off Funktion
  • Import eigener Samples möglich (max.15 MB)
  • Abmessungen: 230 x 160 x 69 mm
  • Gewicht: 0,5 kg
  • Anschlüsse:
  • 1 x 25-pin Multiport zum Anschluss der Pads
  • 2 x Pad In (Tom 4, Crash 2)
  • 1 x Aux In (Miniklinke)
  • 1 x Phones Out (Miniklinke)
  • 2 x Main Out (Klinke)
  • 2 x MIDI (Out/In)
  • 1 x USB to MIDI-Anschluss
  • 1 x USB-Port
  • 1 x Netzteilanschluss (9 Volt)
  • Pads
  • 1 x Bass Drum (8 Zoll, 1 Zone)
  • 2 x Rack Tom (9“, 2 Zonen)
  • 1 x Floor Tom (11“, 2 Zonen)
  • 1 x Snare Drum (10“, 2 Zonen)
  • 1 x Crash-Becken (10“, 1 Zone mit Choke-Funktion)
  • 1 x Ride-Becken (10“, 1 Zone)
  • 1 x Hi-Hat (10“, 1 Zone)
  • Material der Spielflächen: Gummi (Becken, Toms), Mesh Heads (Snare, Bass Drum)
  • Metall-Rack, verchromt
  • Bassdrum-Pedal
  • Hi-Hat Controller
  • Zubehör: Vierkantschlüssel, Drumsticks, Netzteil, Klettbänder
  • Preis (UVP) in Euro: EUR 916,-
  • Preis (VK) in Euro: 799,-

Seite des Herstellers: alesis.de

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Licht und Schatten: das Alesis Command E-Drumset kann nicht in allen Punkten überzeugen.

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von Lars-Oliver Horl

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